Kopfschmerzen, Hörschaden, Burnout, Tinnitus, ADS/ADHS, psychische Erkrankungen
Marderschreck, Katzenschreck, Kinderschreck*
Ein Schrecken ohne Ende ...

(* The Mosquito, "Ultraschall" zum Vertreiben von Kindern und Jugendlichen)

      

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Man kann nicht mehr als dreissig Jahre lang übersehen, dass Schreckgeräte überall Hörschäden verursachen. Aber es wurde mehr als dreissig Jahre lang erfolgreich verschwiegen. Es funktionierte, weil alle für das Verschweigen Verantwortlichen überzeugt waren, es könne nichts bewiesen werden. Niemand hat daran gedacht, dass die Gefährlichkeit von ultra hohen Frequenzen auf einfachste Weise in jedem Schulhaus erklärt und bewiesen werden kann. Nun sind die Schäden da und sie sind irreversibel. Schwerhörigkeit und Tinnitus sind Volkskrankheiten und immer mehr Kinder leiden unter ADS/ADHS. Für alles kennen wir die verschiedensten Ursachen. Alles was den Schaden verschlimmerte, wurde zur Ursache des Schadens! Den Zusammenhang mit den Schreckgeräten kennen, aber ihre Gefährlichkeit weiterhin verschweigen, ist nichts anderes, als belügen der gesamten Bevölkerung und vorsätzliche Körperverletzung an Kleinkindern.

Tierschreckgeräte senden sehr hohe Frequenzen in sehr hohen Lautstärken. Damit man die Bedeutung versteht, sind in den vier Kästchen unten Schallwellen für tiefe und hohe Frequenzen, kombiniert mit niedriger und hoher Lautstärke dargestellt. Am besten versucht man den roten Linien in den vier Kästchen zu folgen. Für jede Linie steht genau gleich viel Zeit zur Verfügung. Bei welcher Linie wird am schnellsten bewegt?

tiefe Frequenz , tiefe Lautstärke

hohe Frequenz , tiefe Lautstärke

tiefe Frequenz , hohe Lautstärke

hohe Frequenz , hohe Lautstärke

Wer auf hohe Frequenz, hohe Lautstärke tippt, hat eigentlich schon die Gefährlichkeit der Schreckgeräte verstanden. Je schneller hin und her bewegt wird, desto grössere Kräfte entstehen. Die Bewegungen der Schallwellen werden im Innenohr feinsten Flimmerhärchen aufgezwungen. Es ist kein Zufall, dass Schwerhörigkeit in ultra hohen Frequenzen beginnt. Zuerst werden Schreckgeräte nicht mehr gehört. Dann weitet sich der Schaden auf immer tiefere Töne aus. Früher waren hohe Töne erst im "hohen" Alter ein Problem. Seit es Tierschreckgeräte gibt, beginnt das "hohe" Alter für viele Menschen bereits in ihrer Kindheit.

Für die Leute, denen es mit Schallwellen und Flimmerhärchen zu kompliziert ist: Sich einfach vorstellen, ein schreiendes Kleinkind werde mit den vier obigen Bewegungsmustern in den Schlaf gewiegt. Wo entsteht ein Schütteltrauma? Oder, zu den einwirkenden Kräften: Wieso bleiben in einem Linienbus bei planmässigen Anhalten alle Passagiere stehen und wieso fallen sie bei einer Notbremsung reihenweise um? Anschliessend sich diese Bewegungen und Kräfte nochmals mit Flimmerhärchen im Innenohr überlegen. Für Verantwortliche und Mitverantwortliche eine sehr schwierige Aufgabe. Sie verstehen generell nichts und sind schon mit nachfolgender Frage überfordert.

Was ist mehr, 100 Dezibel oder 98 Dezibel?

Ab 85 dB(A) ist am Arbeitsplatz Gehörschutz obligatorisch. Der Kinderschreck "The Mosquito" habe bei korrekter Montage für Passanten maximal 86 dB(A). Das ist sehr laut. Aber erst im Nahbereich verursacht "The Mosquito" mit 98 dB(A) innerhalb kurzer Zeit bleibende Hörschäden (Auskunft der Behörde an das Schweizerische Parlament). 

Die empfohlene Mindestleistung bei Tierschreckgeräten beträgt 100 Dezibel. Tierschreckgeräte senden die gleichen Töne wie Mosquito. Bei Tierschreckgeräten ist alles erlaubt. Ein Universalgerät mit 135 Dezibel wird sogar zum Vertreiben von Kindern und Jugendlichen empfohlen.

 
98 dB(A)
gefährlich
"The Mosquito" verursachen im Nahbereich innerhalb kurzer Zeit bleibende Hörschäden*. 
Für "Ultraschall" gegen Jugendliche und Kinder bestehen Bewilligungsverfahren und Montagevorschriften. 
100 dB(C)
sind in etwa gleich gefährlich
100 dB(C) ist die empfohlene Mindestleistung für Tierschreckgeräte. Es existieren keine Vorschriften. Keine Mindestabstände. Die Geräte dürfen überall stehen. (Quelle: Wikipedia und Werbeprospekte)
135 dB
sind rund 2000x gefährlicher
Ein Universalgerät mit 135 Dezibel wird zum Vertreiben von Kindern empfohlen*.
Der im Prospekt aufgeführte Schalldruck: max 135dB +/- 30% ist gleichbedeutend mit Schalldruck: max135dB +/- 2dB
Viele Geräte überschreiten die Grenzwerte für Kinder hundertausendfach. Lösung der zuständigen Behörden: Grenzwerte aus Dokumenten entfernen, anstatt Tierschreckgeräte verbieten (Dokumentiert im Kapitel SUVA)
(* Falls sie noch da sind. Die Originallinks ohne Textmarkierung: *bleibende Hörschäden, *Universalgerät)


100 dB(C) beim Tierschreck, 98 dB(A) beim Mosquito? Was ist der Unterschied? Beim Referenzton 1 kHz ist der Unterschied haargenau 2 dB. Beim Referenzton ist dB, dB(A) und dB(C) das exakt genau Gleiche. Würden nur die tatsächlichen Schallpegel interessieren, gäbe es die Kunstgrössen dB(A) und dB(C) gar nicht. Sie wurden entwickelt, um die von Erwachsenen mit durchschnittlichem Hörvermögen empfundenen Lautstärken von verschiedensten Schallquellen mit der Lautstärke vom Referenzton vergleichen zu können. Die A-Bewertung für die leisen Töne, die C-Bewertung für die lauten Töne (Kapitel A-Filter).

Erwachsene mit durchschnittlichem Hörvermögen sollten hohe Töne im Bereich der C-Bewertung als sehr laut empfinden! Aber die meisten Erwachsenen hören von Tierschreckgeräten mit 100 dB(C) absolut nichts. Wer diesen Erwachsenen erzählen möchte, dies sei normal, der sollte sich zuerst erinnern, dass die C-Bewertung für laut empfundene Töne entwickelt wurde und der Kinderschreck Mosquito schon bei 40 dB(A) von durchschnittlichen Erwachsenen leise gehört werden müsste! Wenn praktisch niemand mehr bei sehr lauten Tönen von 100 dB und mehr etwas hört, heisst das nichts anderes, als dass praktisch niemand von den Hörschäden verschont blieb!

Das Dilemma der Behörden

Technisch ist der Fehler leicht zu erkennen, auf dem Papier noch leichter zu übersehen! Durch 86 dB(A) von einem Mosquito entstehen in rund 100'000x kürzerer Zeit Hörschäden, als durch 85 dB(A) Durchschnittslärm am Arbeitsplatz. Für Behörden wäre es ein leichtes, die Bevölkerung über das WIESO zu informieren. Zu erklären, WIESO ERST JETZT, ist das Ding der Unmöglichkeit. Beginnt man zu recherchieren, entdeckt man rasch, dass der Berechnungsfehler bewusst verschwiegen wurde, Kinder sogar vorsätzlich für Schreckgeräte schwerhörig gemacht werden sollten, dass spätestens 2011 selbst der Zusammenhang zwischen Hörschäden und ADS/ADHS nachweislich bekannt war.

Tierschreckgeräte gehen alle an. Eltern sind für ihre Kinder verantwortlich. Die Politik ist für ihre Behörden verantwortlich. Fachleute wären für die Information von Behörden und Medien verantwortlich gewesen. Nur hatte ihre medizinische Beweisführung gegen Versicherungsexperten und massive Korruption keine Chance. Den Fachleuten kann höchstens der Vorwurf gemacht werden, dass niemand nach einer mathematisch/physikalischen Beweisführung suchte. 

Damit niemand auf die "zuständigen" Behörden abschieben muss:
Diese Seite zeigt auf, wie einfach die Gefährlichkeit der Tierschreckgeräte bewiesen werden kann. Sie zeigt auch auf, wieso die Gefahr überhaupt übersehen werden konnte. Unter (Notlösung) besteht die Möglichkeit, anonym auf diese Homepage hinzuweisen. Unter (Recherche) sind die überall erkennbaren Zusammenhänge aufgezeigt. (Lautstärke) ist eine Art “Zauberbrille“. Die “unsichtbaren“ Lautstärken werden “sichtbar“ gemacht. Die Kapitel (Theorie), (Folgen) und (Aufklärung) vermitteln das nötige Grundwissen, um sich gegen "Experten" zu behaupten, welche die Aufgabe haben, die Geräte ungefährlich zu reden. Download ermöglicht beliebig viele private Kopien der kompletten Homepage "www.knalltrauma.ch".

Schwere Hörschäden möglich

Im April 2014 wurde zuerst in der «Thurgauer Zeitung», einen Tag später in einem Schweizerischen Gratisblatt mit einer Auflage von ca. 500'000 Exemplaren vorbehaltlos gewarnt: «Katzenschreck ist fürs menschliche Gehör gefährlich». Im Artikel heisst es, falsch eingestellt seien schwere Hörschäden möglich.

Hätten sie vollständig informiert, der Artikel wäre nie veröffentlicht worden. Tatsache ist, je richtiger eingestellt, desto wahrscheinlicher wird eine Verletzung des Gehörs! Der Unterschied ist lediglich, bei "falscher" Einstellung wird es schwerer Hörschaden genannt, bei richtiger Einstellung wird es "unbedeutender" Hörschaden genannt.
 
Die entstehenden Verletzungen im Innenohr sind die Gleichen, nur an unterschiedlichen Stellen. Sie entsprechen genau den Verletzungen, wie sie auch bei einem Knalltrauma entstehen. Deshalb sind Tierschreckgeräte (Marderschreck, Katzenschreck usw.) bei Wikipedia unter den Ursachen von Knalltrauma aufgeführt. Der schädigende "Knall" dauert dann halt einfach nicht nur Sekundenbruchteile, sondern Sekunden lang! Bei Mensch und Tier führt das nach kurzer Zeit zu komplettem Hörverlust für die ultra hohen Frequenzen (Töne) der Tierschreckgeräte. Ein Hörverlust, der beim Verstehen und Hören von Sprache und Musik kaum ins Gewicht fällt und deshalb auch meistens nicht bemerkt wird.

Der Artikel war zum damaligen Zeitpunkt das Optimum. Vor der Gefahr gewarnt und trotzdem durch die Zensur geschlüpft. Sämtliche Konsumentenschützer hätten intervenieren müssen. Ein Gerät, das bei falscher Einstellung schwere Hörschäden verursacht, darf gar nicht verkauft werden! 

Die Gefährlichkeit von ultra hohen Frequenzen

Sagen uns Behörden (das sind die, welche Tierschreckgeräte als unbedenklich zugelassen haben), das menschliche Gehör sei in hohen Frequenzen unempfindlich und könne deshalb mehr Dezibel ertragen, dann glauben wir ihnen das. Würden sie uns das Gleiche mit einem Fahrstuhl erklären, würde daraus physikalischer Schwachsinn.

Die Frequenz gibt an, wie oft ein Vorgang innerhalb einer bestimmten Zeit wiederholt werden kann. Für Töne sind es Schwingungen pro Sekunde. Die Einheit ist Hertz [Hz]. Ein Lautsprecher erzeugt diese Schwingungen durch simples hin und her bewegen. Die Frequenz (Tonhöhe) wird durch die Anzahl der hin und her Bewegungen bestimmt. Die Lautstärke (Dezibel) ist davon abhängig, wie weit die Bewegungen sind. Das können wir leicht überprüfen. Hindern wir eine Lautsprechermembran durch leichten Druck mit unseren Fingerspitzen an grossen Bewegungen, wird es leiser. Der Lautsprecher bewegt die Flimmerhärchen in unserem Innenohr hin und her. Deshalb kann gut mit einem Fahrstuhl erklärt werden, wie der Lautsprecher unsere Flimmerhärchen im Innenohr bewegt.

Die "Frequenz" bei unserem Fahrstuhl ist 180, 1800 und 18000 "Schwingungen" pro Stunde. Eine "Schwingung" umfasst eine Fahrstrecke rauf und eine Fahrstrecke runter. Im ersten Fall sind es zehn Stockwerke rauf und wieder runter. Im zweiten und dritten Fall ein Stockwerk rauf und wieder runter. Höhenunterschied pro Stockwerk ist drei Meter. Die Türen bleiben geschlossen. Der Fahrstuhl fährt eine Stunde lang pausenlos rauf und runter.

Fall 1)  
2 x 180 Fahrten à 30 Meter (rauf / runter). Totaldistanz 10800 Meter, Durchschnittsgeschwindigkeit also 10,8 km/h . Die Maximalgeschwindigkeit ist natürlich etwas höher, es muss ja auch noch angefahren und abgebremst werden.
Dauer Einzelfahrt (rauf, bzw. runter) 3600 Sekunden / 360 Fahrten = 10 Sekunden pro Fahrt 
Ausser sich nerven besteht keine gesundheitliche Gefahr für die Passagiere. Zehn Sekunden reichen problemlos für sanftes Anfahren und Abbremsen.

Fall 2) 
2 x 1800 Fahrten à 3 Meter. Totaldistanz 10800 Meter. Dauer Einzelfahrt (rauf, bzw. runter) 3600 Sekunden / 3600 Fahrten = 1 Sekunde pro Fahrt.
Wir haben die "Dezibel" reduziert, bzw. die Fahrstrecke viel kürzer gemacht. Die Durchschnittsgeschwindigkeit bleibt 10,8 km/h. Aber innerhalb einer Sekunde bleibt keine Zeit für sanftes Anfahren und Abbremsen. Die Passagiere werden arg durchgeschüttelt und einige von ihnen werden wohl im Spital aufwachen.

Fall 3) 
2 x 18000 Fahrten à 3 Meter. Totaldistanz 108000 Meter. Dauer Einzelfahrt (rauf oder runter) 3600 Sekunden / 36000 Fahrten = 0,1 Sekunde pro Fahrt.
Die "Dezibel" sind unverändert, die Durchschnittsgeschwindigkeit steigt auf 108 km/h, und für Anfahren und Abbremsen bleibt nur eine Zehntelsekunde übrig. Das überlebt kein Passagier. Wir könnten auch zehn Stockwerke pro Fahrt machen. Für die Passagiere macht es keinen Unterschied. Die Passagiere sind unempfindlich.
Bei Schreckgeräten macht es trotzdem einen Unterschied. Je mehr Dezibel wir erlauben, desto grösser wird der Umkreis in welchem Schreckgeräte irreversible Hörschäden verursachen. 

Zurück zum Lautsprecher. Es ist natürlich sehr praktisch, wenn mit "bewerteten" Schallpegeln in dB(A) die Gefahr von Hörschäden berechnet werden kann. Nur sollte man zuerst überlegen, ob diese "Bewertung"  überhaupt brauchbar ist. Schon gleich viel Dezibel bei 1'800 Hz und 18'000 Hz sind nicht die gleiche Gefahr. Aber es wird noch schlimmer! Die Bewertung hat zur Folge, dass beim Kinderschreck "Mosquito" mit der hohen Frequenz von 18'000 Hz etwa zehn Dezibel mehr erlaubt werden, als bei der mittleren Frequenz 1'800 Hz.

Ab 85 dB(A) ist am Arbeitsplatz Gehörschutz vorgeschrieben. 85 dB(A) von 1'800 Hz sind schmerzhaft laut. 86 dB(A) von einem Mosquito sind kriminell. Das Gleiche gilt für Tierschrecks, die mit zum Teil noch mehr Leistung und noch höheren Frequenzen arbeiten. Flimmerhärchen werden abgebrochen und ausgerissen. Anschliessend ist man "unempfindlich" für hohe Frequenzen. Flimmerhärchen wachsen nicht nach. Wenn man sie beschädigt, ist das für immer.

Aus Tiere vertreiben ohne ihnen weh zu tun wird Tiere vertreiben und ihnen Hörschäden zufügen. Plötzlich wird klar, wieso Katzen rennen, wieso Kinder sich die Ohren zu halten, wieso Kleinkinder zu weinen beginnen. Hat man die Flimmerhärchen alle abgebrochen oder ausgerissen, dann tut es wenigstens nicht mehr weh. Man hört nichts mehr. Tierschreckgeräte werden lautlos und schmerzlos. Tiere bleiben stehen und Erwachsene glauben es sei harmlos. Ihr Gehör ist "unempfindlich" für hohe Frequenzen.

Obwohl Tierschreckgeräte keine natürliche Erscheinung sind, existiert ein natürliches "Sicherheitssystem" um Totalschäden des Gehörs durch Tierschreckgeräte zu verhindern. Wie auf dem Regenbogen jede Farbe ihren Platz hat, hat im Innenohr jede Frequenz ihre eigene Empfangsstelle. Sind sämtliche Flimmerhärchen einer Empfangsstelle abgebrochen, oder ausgerissen, wird einfach dieser Frequenz (Ton) nicht mehr gehört. Die anderen Töne (Frequenzen) sind nicht betroffen. Besser gesagt, fast nicht betroffen. Die abgebrochenen Flimmerhärchen befinden sich natürlich immer noch im Innenohr.

Die abgebrochenen Flimmerhärchen

Abgebrochene und ausgerissene Flimmerhärchen lösen sich nicht in "Luft" auf. Sie schwimmen als Trümmer im Innenohr. Sie werden weiterhin von den Schallwellen bewegt. Wenn uns der Wind mit 80 km/h um die Ohren pfeift, ist das unangenehm. Werden wir mit 80 km/h von einem Gegenstand getroffen, ist das mehr als unangenehm. Je nachdem wie die Trümmer im Innenohr verteilt sind, werden einzelne oder sogar viele Frequenzen bereits bei geringen Lautstärken als unangenehm bis schmerzhaft empfunden. Auch wenn wir nichts mehr hören, die Schallwellen der Tierschreckgeräte gelangen weiterhin ins Innenohr und können die Trümmer mit grosser Heftigkeit bewegen. (Theorie: Kapitel c5-Senke, Folgen: Kapitel Flh-Hypothese).  

Montagevorschriften für The Mosquito (Dämpfung), ein weiterer Beweis für die hohe Belastung

In der Luft haben wir Feinstaub und Schmutzpartikel. Meist völlig unsichtbar. Die Membranen von Lautsprechern bewegen sich. Diese Bewegungen werden als Schwingungen durch die Luft übertragen. Diese Schwingungen bringen die Membranen von Mikrophonen in Bewegung. Wie sollte man vernünftig erklären, wieso die Staubpartikel in der Luft auf der "Übertragungsstrecke" nicht auch mitbewegt werden? Es geht nicht. Auch die Staubpartikel werden mitbewegt. Die Staubpartikel werden mechanisch genau gleich mitbewegt, wie die Flimmerhärchen im Innenohr mitbewegt werden. Fehlt also nur noch der "experimentelle" Nachweis, dass die Staubpartikel durch die Schallwellen bei hohen Frequenzen mit mehr Energie bewegt werden, als bei tiefen Frequenzen. Damit wäre auch der Nachweis erbracht, dass auch die Flimmerhärchen bei hohen Frequenzen mit mehr Energie bewegt werden.

Der Kinderschreck Mosquito wird durch Montage- und Bauvorschriften angeblich "ungefährlich" gemacht. Die Suva behauptet, bei einer mindest Montagehöhe eines Mosquito drei Meter über dem Boden, werde eine am Boden stehende Person mit maximal 86 dB(A) beschallt. Eine Distanz von etwa zwei Metern dämpft den Schall somit um 12 Dezibel. Rechnen mit Dämpfung in Dezibel ist etwas sehr praktisches. Egal wie hoch die Lautstärke ist, sie wird genau um den Wert der Dämpfung reduziert. Im SUVA Beispiel beträgt die Dämpfung zwölf Dezibel pro zwei Meter. Aus 98 dB(A) werden zwei Meter später 86 dB(A), oder aus 86 dB(A) werden 74 dB(A), oder aus 74 dB(A) werden 62 dB(A). Bei einer Entfernung von 10x zwei Metern, also nach zwanzig Metern, ist somit vom Mosquito nur noch eine Lautstärke von MINUS 22 Dezibel (98dB - 120dB) übrig geblieben. Das ist selbst mit hochwertigen Apparaturen unter Laborbedingungen nicht mehr nachweisbar. Nun, Mosquitos sind für gesunde Ohren deutlich weiter zu hören, als dies mit der abgeleiteten Dämpfung möglich wäre. Die SUVA musste die Dämpfung wahrscheinlich etwas zu optimistisch einschätzen und Passanten werden wohl auch mit etwas mehr als 86 dB(A) beschallt. Ohne optimistische Einschätzung hätten jedoch der SUVA übergeordnete Stellen nicht mehr "glaubhaft" behaupten können, für sie sei keine Gefahr "ersichtlich" gewesen.

Trotzdem, würde die Luft alle Geräusche (Frequenzen) so stark dämpfen, wie die hohen Töne vom Mosquito, dann wäre es wohl selbst in der Nähe von stark befahrenen Autobahnen ruhig. Unbestritten werden tiefe Töne viel weniger gedämpft und haben deshalb eine viel höhere Reichweite, als die hohen Töne. Die tiefen Töne des Donnerns werden viele Kilometer weit als dumpfes "Grollen" wahrgenommen ("Warum grollt der Donner?"), während die hohen Frequenzen von Marderschreck, Katzenschreck, oder eben vom Kinderschreck (Mosquito) nicht weit über den eigenen Garten reichen. Die unterschiedlichen Reichweiten beweisen, dass mit zunehmender Frequenz immer mehr Schallenergie für die Bewegung von Staubpartikeln verbraucht wird!

Die Erklärung ist einfach. Genau gleich wie die Flimmerhärchen im Innenohr werden auch die (Schmutz) Partikel in der Luft vom Schall hin und her bewegt. Bei den hohen Frequenzen der Mosquito circa 18'000x pro Sekunde. Bei den tiefsten Frequenzen des Donners weniger als 50x pro Sekunde. Bei jeder einzelnen Schallwelle wird ein winziger Teil der Schallenergie in Bewegungsenergie von Staubpartikeln gewandelt. Beim Abbremsen der Staubpartikel wird ihre Bewegungsenergie in Wärme umgewandelt. Je höher die Frequenz, desto mehr (Schall-) Energie wird deshalb der Schallwelle "entzogen" und indirekt in Wärme umgewandelt. Diese Erwärmung kann man messen.

Die unterschiedlichen Reichweiten liefern den "experimentellen" Beweis, dass mit zunehmender Frequenz die Staubpartikel mit grösserer Energie (Kraft) bewegt werden. Das Gleiche gilt für die die Flimmerhärchen im Innenohr. Die Gefährlichkeit der Tierschreckgeräte ist bewiesen!

Ursprünglicher Fehler 

Mit dB(A) vergleicht man die empfundenen Lautstärken. Damit kann man Lärmbelästigungen beurteilen. Aber auch die Gefahr von Hörschäden wurde irrtümlich mit  dB(A) beurteilt. Die Gefahr von Hörschäden hätte man jedoch mit der Schmerzgrenze beurteilen müssen. Die Schmerzgrenze sinkt in den hohen und den tiefen Frequenzen. Die dB(A) Kurve steigt in den hohen und tiefen Frequenzen. Je höher die Frequenz, desto grösser wird der Fehler und desto grösser wird die Gefahr eines Hörschadens. Bei ungenügendem Abstand ist man bei Tierschreckgeräten weit über der Schmerzgrenze. Abbrechen und Ausreissen von Flimmerhärchen wird unvermeidlich. Diese Verletzung ist unter dem Namen Knalltrauma bekannt.

Wikipedia
-> Schalldruckpegel: Wahrnehmung durch den Menschen: 
„Hohe Schalldruckpegel verursachen Unbehaglichkeit und Schmerzempfindungen. Die Unbehaglichkeitsschwelle hängt stark von Art und Herkunft des Geräusches bzw. Lärms ab; die Schmerzgrenze liegt je nach Frequenzzusammensetzung des Geräusches zwischen 120 dB und 140 dB. Ist das Gehör Schalldrücken im Bereich der Schmerzgrenze ausgesetzt, sind bleibende Hörschäden selbst bei nur kurzer Einwirkzeit zu erwarten.

(Wikipedia: Diagramm Hörfläche)
Ein Hörverlust im Bereich der Tierschreck Frequenzen hat keinen Einfluss auf Sprachverständnis und Musikgenuss und bleibt deshalb meist unbemerkt. 

Für Tierschreckgeräte zuständige Behörden verwechselten vor sehr langer Zeit die 130 dB(A) Linie mit der Schmerzgrenze. Fehler können passieren. Bei Lärm und Musik reden wir von Dezibel, meinen dB(A), wurden glauben gemacht die Hörschwelle sei 0 dB(A) und die Schmerzgrenze sei 130 dB(A). Die "bewertete" Einheit dB(A) wurde geschaffen, um subjektiv empfundene Lautstärken von Musik und Lärm zu vergleichen. Grob basiert diese Einheit auf dem Abstand zur menschlichen Hörschwelle. Um die Gefahr von Hörschäden zu erkennen ist jedoch der Abstand zur Schmerzgrenze entscheidend. Erste Tierschreckgeräte hatten zwar "genügend" Abstand zur 130 dB(A) Linie, waren aber teils bereits an der Schmerzgrenze. Neuere Geräte haben nicht einmal mehr "genügend" Abstand zur 130 dB(A) Linie. Wieso diese Geräte nicht zurückgerufen werden, kann niemand erklären. Nimmt man die wirkliche Schmerzgrenze, dann gibt es überhaupt keine Geräte, die nicht zurückgerufen werden müssten. Zum Abfedern der Folgen lässt man überall Wissenschaftler und medizinisch geschultes Personal nach Behandlungsmöglichkeiten von Schwerhörigkeit und Tinnitus suchen, man lässt sogar nach Ursachen forschen. Viele Leute werden sich bös veralbert vorkommen, wenn sie erfahren, dass zumindest die Ursache der zunehmenden Hörschäden längstens bekannt war.

Wieso die Schmerzgrenze für hohe Frequenzen sinkt, ist mit dem "Fahrstuhl" erklärt. Paradox scheint, dass die Schmerzgrenze auch für tiefe Frequenzen sinkt. Hat man früher billig Radios stark aufgedreht, hat es verzerrt. Es entstanden Obertöne (Fourier Analyse). Im Gehör selber entstehen bei tiefen Frequenzen bei zu viel Lautstärke auch Verzerrungen (Obertöne). Das Gehör wird bei tiefen Frequenzen durch Obertöne im Empfangsbereich von hohen Frequenzen geschädigt.

 


www.knalltrauma.ch