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Kopfschmerzen, Hörschaden, Burnout, Tinnitus, ADS/ADHS, psychische Erkrankungen

Marderschreck, Katzenschreck, Kinderschreck*
Ein Schrecken ohne Ende ...
(* The Mosquito, "Ultraschall" zum Vertreiben von Kindern und Jugendlichen)

      
 

Es war nicht immer so, aber bei Zigaretten wird heutzutage vor gesundheitlichen Folgen gewarnt. Würde das auch bei Schreckgeräten gemacht, wäre wohl der erste Hinweis:
"Bereits ihre erste Begegnung mit einem Schreckgerät kann ihr Gehör für den Rest ihres Lebens schädigen"

Im nachhinein ist man immer gescheiter. Stellt man die richtigen Fragen, dann kann in jedem Schulhaus erklärt und bewiesen werden, was viele im Moment noch für unmöglich und andere für unbeweisbar halten.

Ältere Menschen hören die hohen Frequenzen nicht mehr so gut. Viele ältere Menschen benötigen ein Hörgerät. Es gibt auch junge Menschen die ein Hörgerät benötigen. Auch bei ihnen hat schlechter hören in den hohen Frequenzen begonnen. In Wirklichkeit beginnt es schon vorher. Für die sehr hohen Frequenzen vom Kinderschreck The Mosquito sind viele Erwachsene bereits vollkommen taub. Sonst wäre nicht die Idee entstanden Jugendliche mit sehr hohen Frequenzen zu vertreiben. Die logische Frage die sich deshalb beim Einsatz von Schreckgeräten aufdrängt: "Ist das Gehör in hohen Frequenzen eigentlich empfindlich oder unempfindlich für Hörschäden?" 
Natürlich empfindlich für Hörschäden! In den sehr hohen Frequenzen sogar sehr empfindlich!

Dort wo das menschliche Gehör am anfälligsten für Hörschäden ist sind die grössten Lautstärken ohne Gehörschutz erlaubt. Am Arbeitsplatz ist ab 85 Dezibel Gehörschutz vorgeschrieben. Die empfohlene Mindestleistung für Schreckgeräte ist 100 Dezibel. Und die wenigsten Erwachsenen empfinden das noch als laut. Unempfindliches Gehör ist ein anderer Ausdruck für Schwerhörig. Wer einen Katzenschreck aufstellte, weil er glaubte unempfindlich in hohen Frequenzen bedeute robust gegen Hörschäden in hohen Frequenzen, der hat wirklich Pech gehabt. Ungewollt hat man sich selber, den eigenen Kindern, den Nachbarn und zufällig vorbeigehenden Passanten den Grundstein für eine zukünftige Schwerhörigkeit gelegt. Schreckgeräte können bestehende Taubheit für Schreckgeräte nicht steigern, aber sie können bestehende Hörschäden verschlimmern. Und sie nehmen definitiv unseren neugeborenen Kindern das gute Hörvermögen in den sehr hohen Frequenzen.

Wieso beginnt Schwerhörigkeit in den hohen Frequenzen

Die Schwachstelle des Gehörs sind die winzig kleinen Flimmerhärchen im Innenohr. Beim Hörtest wird für verschiedene Frequenzen geprüft, wie viel Dezibel mindestens benötigt werden, damit ein Ton gehört wird. Jeder der geprüften Töne hat im Innenohr seinen eigenen Empfangsbereich mit seinen eigenen Flimmerhärchen. Geprüft wird also der Zustand der Flimmerhärchen für verschiedene Frequenzen. Weil mit zunehmendem Alter alles brüchiger wird, auch die Flimmerhärchen im Innenohr, haben ältere Menschen häufiger Hörprobleme als junge Menschen. Wieso die Schwerhörigkeit jedoch immer in den hohen Frequenzen beginnt, ist nicht mit dem Alter erklärbar. Die Flimmerhärchen für den Empfang von tiefen, mittleren und hohen Frequenzen sind seit Geburt vorhanden und biologisch identisch. Sämtliche Flimmerhärchen müssten deshalb auch etwa zur gleichen Zeit brüchiger werden. Zuerst beschädigt werden aber immer die Flimmerhärchen für die hohen Frequenzen. Egal ob bei Alt oder Jung. Die Erklärung ist deshalb keine biologische, sie liegt in der mechanischen Belastung der Flimmerhärchen.

Die Flimmerhärchen werden durch Schallwellen bewegt. Nachfolgend eine graphische Darstellung was mit Frequenz und Dezibel bei Schallwellen eigentlich gemeint ist. Am besten versucht man den Bewegungen der roten Linien einmal mit der Hand zu folgen. Man nehme sich zum Beispiel für jede der vier Graphiken je zwei Sekunden Zeit zum Nachzeichnen der roten Linie. Es sind genau die hin und her Bewegungen, welche den Flimmerhärchen durch Schallwellen aufgezwungen werden. Bei welchem Beispiel muss am schnellsten nachgezeichnet werden? Wo werden die Flimmerhärchen folglich am schnellsten bewegt? Wo wirken die stärksten Kräfte auf die Flimmerhärchen ein?
PS: Wer sich bei Flimmerhärchen keine Belastungen vorstellen kann, der stelle sich einfach vor, ein schreiendes Kleinkind in den Schlaf zu wiegen. Bei welchem Bewegungsmuster entsteht durch die "Beruhigung" ein Schütteltrauma?

tiefe Frequenz , wenig Dezibel

hohe Frequenz , wenig Dezibel

tiefe Frequenz , viel Dezibel

hohe Frequenz , viel Dezibel (Schreckgeräte)

Je höher die Frequenz und je höher die Dezibel, desto grösser werden die einwirkenden Kräfte. Umso grösser wird auch die Wahrscheinlichkeit, dass Flimmerhärchen abbrechen oder ausgerissen werden. Und was machen die Schreckgeräte? Sie senden sekundenlang sehr hohe Frequenzen in sehr hohen Lautstärken. Eigentlich wäre logisch, je kürzer die Zeit für eine Hin und Her Bewegung wird, desto weniger weit darf diese Hin und Her Bewegung sein. Übersetzt, je höher die Frequenz, desto weniger Dezibel sind erlaubt. Behörden tun bei Schreckgeräten das genaue Gegenteil. Je höher die Frequenz, desto mehr Dezibel erlauben sie. Durch Schreckgeräte entsteht die Gefahr von sekundenlangen Knalltrauma.

Bei einem Knalltrauma werden im Erbsen grossen Innenohr feinste Flimmerhärchen abgebrochen oder ausgerissen. Diese Flimmerhärchen können auch ohne laut hörbaren Knall abbrechen. Ohrenentzündung, Kopfschmerzen, Schwindel, Tinnitus, Hörsturz. Alles Symptome, die als Folge eines Knalltrauma bekannt sind. Treten die gleichen Symptome nach einer unbemerkten Begegnung mit einem Schreckgerät auf, dann ist es eine idiopathische Innenohr Erkrankung. Idiopathisch heisst nichts anderes, als man kennt die Ursache nicht. Die Symptome mögen abklingen, aber die abgebrochenen Flimmerhärchen werden nie nachwachsen. Noch schlimmer, sie bleiben im Innenohr liegen und werden mit grosser Wahrscheinlichkeit als "herumfliegende" Trümmer den Schaden vergrössern. Wegen einem fatalen Berechnungsfehler werden etliche Flimmerhärchen bereits bei der ersten Begegnung mit einem Schreckgerät abgebrochen. Berechnungsfehler haben wenigstens eine positive Eigenschaft. Die meisten kann man jederzeit nachvollziehbar aufdecken. So auch den Berechnungsfehler bei den Schreckgeräten. Getan wird es nicht. Die beliebtesten Ausreden sind "nichts beurteilen können" und "nicht zuständig sein (geht mich nichts an)". Geht mich nichts an, wenn's die eigenen Kinder treffen kann? So weit sind wir schon.

Mit einem verknacksten Fuss springt man von keiner Mauer. Ein vorgeschädigtes Gehör verträgt weniger Lärm als ein gesundes Gehör. Vormals unbedenkliche Lautstärken können nach der Begegnung mit einem Schreckgerät schädlich geworden sein. Schwerhörigkeit beginnt schleichend. Beim Hörtest wird irgendwann festgestellt, dass die hohen Frequenzen schlecht oder überhaupt nicht mehr gehört werden. In den sehr hohen Frequenzen sind die Hörschäden dank Schreckgeräten sogar derart verbreitet, dass wir es bereits als völlig normal empfinden, dass die sehr hohen Töne des Kinderschrecks für durchschnittliche Erwachsene nicht mehr hörbar sind. Wahrscheinlich selbst von vielen Kindern nicht mehr gehört werden würden. Schreckgeräte gegen Kinder und Schreckgeräte gegen Tiere arbeiten oft mit den gleichen Frequenzen.

Wo liegt die Grenze zum unhörbaren Ultraschall

Vor langer Zeit definierten Männer, welche noch Weltkriege erlebten und Gehörschutz bei Schiessübungen noch nicht kannten, die Grenze zum unhörbaren Ultraschall liege bei 20 kHz. Wo die Grenze wirklich liegt wurde nie erforscht. Und wo sie liegt kann man erst erforschen, wenn genügend Kinder aufwachsen, deren Gehör nie mit Schreckgeräten oder anderem schädlichen "Ultraschall" traktiert wurde. 1996 war eine Art "Übergangszeit". Etliche Menschen waren noch nie Schreckgeräten begegnet und bei Schiessübungen war schon lange Gehörschutz obligatorisch. In einer 1996 veröffentlichen Studie von der Deutschen Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin wurde festgestellt, dass die Grenze der hörbaren Töne nicht bei 20 kHz liege, sondern mit 40 kHz mindestens doppelt so hoch sei. Es ging nicht um Kinder. Es ging um Erwachsene:
Ultraschallgeräte für industrielle Anwendungen, wie Reinigen, Schweißen oder Bohren, kommen zunehmend in Anwendung. Damit stellt sich die Frage nach möglichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch berufliche Exposition im Ultraschall. Das menschliche Ohr kann Höreindrücke bis mindestens 40 kHz wahrnehmen.
Quelle: BAuA:Biologische Wirkung von luftgeleitetemUltraschall https://www.baua.de/DE/Angebote/Publikationen/Schriftenreihe/Literaturdokumentationen/Ld4.html)

Die überall entstehenden Hörschäden konnten anfangs gar nicht bemerkt werden. Sie entstehen in einem Hörbereich der von Akustikern und Ohrenärzten nie überprüft wird. Der Standard Hörtest endet bei 8 kHz. In einer anderen Berufssparte fiel jedoch bereits zwanzig Jahre vorher auf, dass viele Menschen den angeblich unhörbaren Ultraschall gut hören konnten. Um 1970 funktionierten die ersten TV-Fernbedienungen mit Ultraschall. Die Knöpfe waren in der Regel in einer Zwei-Ton Matrix in Reih und Glied angeordnet. Jeder Knopf bewirkte das Senden eines Spalten- und eines Zeilentons. Bei den meisten Fernbedienungen stieg die "Spaltenfrequenz" von links nach rechts und die "Zeilenfrequenz" von oben nach unten. Kinder und auch viele Erwachsene konnten diese "Tonleitern" als grillenähnliches Gezirp deutlich hören. In der Schweiz kam es vor, dass ältere Damen (Omas) Fernbedienungen zur Reparatur brachten. Auf die Frage, ob sie denn die Batterien schon ersetzt hätten, war die übliche Antwort: "Nein, wieso? Es tönt ja noch!" Diese Zeiten sind längst vorbei. Infrarot Fernbedienungen haben den Ultraschall noch vor 1980 abgelöst. Heutzutage würden Ultraschall Fernbedienungen von älteren Damen höchstwahrscheinlich auch nicht mehr gehört. Dank den Schreckgeräten dürfte es sogar schwierig geworden sein Kinder zu finden, welche Töne über 20 kHz noch hören können. Knalltraumas durch Schreckgeräte haben überall ihre Spuren hinterlassen.

Ursprünglicher Fehler 

Eigentlich wäre logisch, je weniger Zeit die Flimmerhärchen für eine Hin und Her Bewegung haben, desto weniger weit darf diese Hin und Her Bewegung sein. Je höher die Frequenz, desto weniger Dezibel sind erlaubt. Dummerweise arbeiten Lärmspezialisten nicht mit Dezibel (dB), sondern mit dB(A). Wer ausser den Spezialisten kennt den Unterschied zwischen dB und dB(A)? Wahrscheinlich niemand! Das perfide ist, dass mit dB(A) in den hohen Frequenzen anstatt immer weniger Dezibel, mit zunehmender Frequenz immer mehr Dezibel erlaubt werden. Es entsteht die Gefahr von sekundenlangen Knalltrauma. Bei einem Knalltrauma werden im Innenohr Flimmerhärchen abgebrochen oder ausgerissen.

(Wikipedia: Diagramm Hörfläche)

Zuerst war es wohl tatsächlich ein Versehen. Oft kann man nachlesen, die Hörschwelle des menschlichen Gehörs sei 0 dB(A), die Schmerzgrenze liege bei 130 dB(A). Klingt vernünftig. Bis man die grüne 0 dB(A) Linie und die rote 130 dB(A) Linie ins Diagramm Hörfläche des menschlichen Gehörs einzeichnet und mit der grün gestrichelten tatsächlichen Hörschwelle und der rot gestrichelten tatsächlichen Schmerzgrenze vergleicht. Die Arbeitsbereiche vom Kinderschreck Mosquito (gelb) und die Arbeitsbereiche von Tierschreckgeräten (cyan) liegen zwar meist unterhalb der 130 dB(A) Linie, aber oft weit über der Schmerzgrenze. Bei Lautstärken die weit über der Schmerzgrenze liegen sind augenblickliche Hörschäden unvermeidlich ...

Wikipedia
-> Schalldruckpegel: Wahrnehmung durch den Menschen: 
„Hohe Schalldruckpegel verursachen Unbehaglichkeit und Schmerzempfindungen. Die Unbehaglichkeitsschwelle hängt stark von Art und Herkunft des Geräusches bzw. Lärms ab; die Schmerzgrenze liegt je nach Frequenzzusammensetzung des Geräusches zwischen 120 dB und 140 dB. Ist das Gehör Schalldrücken im Bereich der Schmerzgrenze ausgesetzt, sind bleibende Hörschäden selbst bei nur kurzer Einwirkzeit zu erwarten.

Mit dB(A) vergleicht man die empfundenen Lautstärken. Damit kann man empfundene Lärmbelästigungen abschätzen. Aber auch die Gefahr von Hörschäden wurde anfangs irrtümlich mit dB(A) bestimmt. Für mittlere Frequenzen geht das, aber für hohe und tiefe Frequenzen war dies grob fahrlässig. Seit man den Irrtum absichtlich verschweigt ist es kriminell. Die Schmerzgrenze sinkt beim unbeschädigten Gehör in den hohen und den tiefen Frequenzen. Die dB(A) Kurve steigt in den hohen und tiefen Frequenzen. Je höher oder tiefer die Frequenz, desto grösser wird der Fehler beim Berechnen der erlaubten Hörzeiten und desto grösser wird die Gefahr eines Hörschadens. Allerdings sind für Sprache (rot) und Musik (orange) die Frequenzen über 10'000 Hertz nebensächlich. Hörschäden durch Schreckgeräte und Schwerhörigkeit in den oberen Frequenzen wird deshalb anfangs gar nicht bemerkt. Die sinkende Schmerzgrenze in hohen Frequenzen kann wegen steigender Belastung bei immer schnelleren Hin und Her Bewegungen noch einfach erklärt werden. Etwas komplizierter wird es mit der sinkenden Schmerzgrenze in den tiefen Frequenzen. Hat man früher billig Radios zu stark aufgedreht, hat es verzerrt. Es entstanden Obertöne (Fourier Analyse). Im Gehör selber entstehen bei tiefen Frequenzen bei zu viel Lautstärke ebenfalls Verzerrungen (Obertöne). Das Gehör wird durch die entstehenden Obertöne im Hörbereich der hohen Frequenzen geschädigt.

Absichtlich verschwiegener Berechnungsfehler

Wird die Gefahr von Hörschäden mit dB(A) berechnet, dann ergeben sich rein rechnerisch bei gleich viel dB(A) für Musik und Schreckgeräte auch die gleichen maximal erlaubten Hörzeiten. Bei Schreckgeräten wird jedoch die mechanische Belastung für die Flimmerhärchen mindestens 10'000x höher sein als bei Musik. Ab 85 dB(A) ist am Arbeitsplatz Gehörschutz obligatorisch. 3,6 Sekunden 85 dB(A) vom Kinderschreck The Mosquito ausgesetzt sein bedeutet für die betroffenen Flimmerhärchen mechanisch die gleiche Belastung, wie für andere Flimmerhärchen zehn Stunden lang 85 dB(A) laute Musik hören müssen. Wenn man den Bereich von Schreckgeräten nicht schnell verlässt, entstehen in kurzer Zeit bleibende Hörschäden. Wieso die mechanische Belastung 10'000x höher ist wird im Theorieteil ausführlich erklärt.

Versicherungsexperten erklären, dass der Kinderschreck The Mosquito bei unkorrekter Montage im Nahbereich innerhalb kurzer Zeit bleibende Hörschäden verursacht. Sie tun das nicht ohne Kalkül. Damit können mit Versicherungstricks alle von Mosquito verursachten Hörschäden auf zu grosse Annäherung und "Eigenverschulden" der Opfer umfunktioniert werden. Dieses Kalkül hat seinen Preis. Katzen- und Marderschrecks haben deutlich mehr Leistung als The Mosquito im Nahbereich. Zum Teil mit den gleichen Frequenzen und zum Vertreiben von Kindern empfohlen! Nur der Dümmste glaubt beim Vergleich der Zahlen daran, dass die Gefahr für die Experten unerkennbar war und es für die Kinder ungefährlich werde, nur weil die Beschriftung des Gerätes von Kinderschreck auf Tierschreck geändert wird.
 

98 dB(A)
gefährlich
"The Mosquito" verursachen im Nahbereich innerhalb kurzer Zeit bleibende Hörschäden*. 
Für "Ultraschall" gegen Jugendliche und Kinder bestehen deshalb Bewilligungsverfahren und Montagevorschriften. 
100 dB(C)
sind in etwa gleich gefährlich
100 dB(C) ist die empfohlene Mindestleistung für Tierschreckgeräte. Es existieren keine Vorschriften. Keine Mindestabstände. Die Geräte dürfen überall stehen. (Quelle: Wikipedia und Werbeprospekte)
135 dB
sind rund 2000x gefährlicher
Ein Universalgerät mit 135 Dezibel wird zum Vertreiben von Kindern empfohlen*.
Der im Prospekt aufgeführte Schalldruck: max 135dB +/- 30% ist gleichbedeutend mit Schalldruck: max135dB +/- 2dB
Viele Geräte überschreiten die Grenzwerte für Kinder hundertausendfach. Lösung der zuständigen Behörden: Grenzwerte aus Dokumenten entfernen, anstatt Tierschreckgeräte verbieten (Dokumentiert im Kapitel SUVA)
(* Falls sie noch da sind. Die Originallinks ohne Textmarkierung: *bleibende Hörschäden, *Universalgerät)


100 dB(C) beim Tierschreck, 98 dB(A) beim Mosquito? Sehr verwirrend. Bis man weiss wieso es dB(A) und dB(C) gibt und dass man dB(C) auch in dB(A) umrechnen kann. Für die Mosquito Frequenzen entsprechen 100 dB(C) ungefähr 102 dB(A). Gleich viel Dezibel bei verschiedenen Frequenzen werden unterschiedlich laut empfunden. Damit man die empfundenen Lautstärken vergleichen kann wurden die Kunstgrössen dB(A) für die leisen Töne und dB(C) für die lauten Töne entwickelt (Kapitel A-Filter). Beim Referenzton 1 kHz sind dB, dB(A) und dB(C) das Gleiche. Für alle übrigen Frequenzen werden dB zugezählt oder abgezogen. Heutzutage wird alles mit der dB(A) Bewertung gemacht. Bei grossen Lautstärken werden gleiche dB(A) Werte deshalb nicht immer gleich laut empfunden, spielt aber für Lärmbelästigung keine Rolle. Laut bleibt laut.

Die Kunstgrössen dB(A) und dB(C) existieren nur für Frequenzen unterhalb 20 kHz. Also nur für den offiziellen menschlichen Hörbereich. Sie wurden auf das Gehör von durchschnittlichen Erwachsenen abgestimmt. Erwachsene sollten deshalb alle hohen Töne im Bereich der C-Bewertung auch als sehr laut empfinden! Aber die meisten Erwachsenen hören von Tierschrecks mit 100 dB(C) absolut nichts. Wer diesen Erwachsenen erzählen möchte, dies sei normal, der sollte sich zuerst erinnern, dass die C-Bewertung für die von Erwachsenen als laut empfundenen Töne entwickelt wurde und der Kinderschreck Mosquito schon bei 40 dB(A) von durchschnittlichen Erwachsenen leise gehört werden müsste! Wenn praktisch niemand mehr bei sehr lauten Tönen von 100 dB und mehr etwas hört, heisst das nichts anderes, als dass praktisch kein Erwachsener von den Hörschäden verschont blieb!

Sehr unangenehm

Damit Tiere rennen muss es in den Ohren richtig wehtun. Der Deutsche Automobilclub ADAC empfahl um 1990 Marderschreckgeräte sollten mindestens 100 dB haben. Fehler können passieren. Spezialisten und Behörden hätten damals sofort einschreiten müssen. In der Werbung für Schreckgeräte wird behauptet, Tiere vertreiben ohne ihnen weh zu tun. Für die Tiere sei das unangenehm. Noch viel unangenehmer wird es für die Verantwortlichen, wenn bekannt wird, dass seit geraumer Zeit mit Lautstärken jenseits jeglicher Vernunft Kinder im Eilzugstempo für Schreckgeräte taub gemacht werden sollen, nur damit sie sich als Erwachsene nie über Schreckgeräte beklagen.

Die wohlwollende Variante: Es wurde tatsächlich geglaubt Hörschäden in ultra hohen Frequenzen seien unbedeutend und würden mit zunehmendem Alter ohnehin entstehen. Wozu also schlafende Hunde wecken? Behörden und Versicherungen wollten eine Massenhysterie und unnötige Schadenersatzforderungen vermeiden. Kleinkindern bereits im Kinderwagen das Hörvermögen für ultra hohe Frequenzen zu nehmen, damit sie sich als Erwachsene nie über Schreckgeräte beschweren würden, schien eine gute Lösung zu sein. Solange es noch Erwachsene gibt welche sich über hörbare Schreckgeräte beklagen, können sie mit der Behauptung abgewimmelt werden, die Geräte seien nur "falsch" eingestellt. Solange nicht hinterfragt wird, wieso überhaupt "falsche" Einstellungen möglich sind.....

Die bitter böse Variante: Schreckgeräte sind die Initialzündung für Schwerhörigkeit. Schwerhörigkeit beginnt schleichend. Es braucht immer mehr Konzentration und immer öfters Nachfragen um etwas richtig zu verstehen. Schlechter hören bedeutet mehr Stress, mehr Krankheiten, mehr verkaufte Medikamente. Die Pharmaindustrie hat früh das riesige Potenzial von künstlich erzeugten Krankheiten erkannt.

Die Experten für Innenohrverletzungen sind Ohrenärzte. Ohrenärzte können keine Vorher/Nachher Bildaufnahmen von Flimmerhärchen im Innenohr machen. Sie können mit ihrem Hörtest nicht einmal feststellen, ob die Frequenzen des Kinderschrecks noch gehört werden. Ohrenärzte können gar nichts beweisen. Und Schreckgeräte sind nur ungefährlich, weil Vertrauensärzte von Versicherungen die Geräte für ungefährlich erklärt haben. Der Rest war eine Frage des Geldes. Niemand hat daran gedacht, dass die vermeintliche Unbeweisbarkeit durch unbestechliche Mathematik und Physik in jedem Schulhaus umgangen werden kann. Die Hörschäden in den hohen Frequenzen sind nicht ein medizinisches Problem, sondern ein mechanisches.

Kein Erwachsener soll sich an Schreckgeräten stören

Dafür Kleinkindern mit Innenohrverletzungen das Hörvermögen in den sehr hohen Frequenzen zu nehmen ist der falsche Ansatz. Die Folgen der vielen unnötig verursachten Innenohrschädigungen sind überall zu erkennen. Schwerhörigkeit und Tinnitus sind Volkskrankheiten. Kinder lernen zwar schnell mit Handicaps umzugehen, aber nicht alle schaffen das gleich gut. ADS/ADHS Kinder erschweren den Schulunterricht. Die Diagnose Asperger Syndrom wird immer öfter gestellt. Schlechter hören bedeutet mehr Stress und Stress macht aggressiv. Bei Sportveranstaltungen sind getrennte Fansektoren und Polizeiaufgebote an der Tagesordnung. Schreckgeräte für all das verantwortlich zu machen käme niemanden in den Sinn. Es wurden Milliarden in "Forschungsprojekte" und das bekannt machen der verschiedensten Ursachen für die verschiedensten Folgen investiert. Es ist immer nur der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Und dieses Fass ist wegen den von Schreckgeräten unnötig verursachten Hörschäden bei vielen Menschen ziemlich vorgefüllt. Viele Ursachen und Folgen würden ohne Schreckgeräte wohl ein sehr viel selteneres Phänomen.

Wertlos sind die vielen Ursachenforschungen nicht. Kein einziger Hörschaden kann rückgängig gemacht werden. Aber alles was die Folgen verschlimmert kann reduziert werden.  
Eigentlich werden unsere Kinder genügend andere Umweltprobleme abzufedern haben ohne dass man ihnen noch künstlich Hörschäden zufügen muss.

Die Homepage für Schulkinder

Die Zusammenfassung ist einfach. Unempfindlich in hohen Frequenzen wurde mit unempfindlich für Hörschäden in hohen Frequenzen verwechselt.
Um diese Verwechslung zu vertuschen wurde ein riesiges Kartenhaus aufgebaut. Und ein grosses Beziehungsnetz. Viele Menschen in diesem Beziehungsnetz haben nicht realisiert, dass alles beweisbar geworden ist und halten das Kartenhaus krampfhaft zusammen. Wegen ihnen ist diese Homepage so umfangreich geworden.

Für Behörden ist es ein unlösbares Dilemma. Wie sollen sie informieren? Etwa:
Schreckgeräte verursachen in Sekundenbruchteilen irreversible Hörschäden in sehr hohen Frequenzen. Wir wussten das schon lange, dachten aber es sei unbedeutend, die Folgen seien für alle gleich und der Zusammenhang mit Schreckgeräten ohnehin unbeweisbar. Leider haben wir uns geirrt.

Ohne minimales Grundwissen ist man den verantwortlichen Stellen hoffnungslos ausgeliefert. Kaum machen sie den Schnabel auf kommt schon die nächste Lüge raus. Behörden werden und können nicht aufklären. Auch wenn die Verantwortung meistens nur eine geerbte ist. Je mehr Menschen jedoch vom Irrtum bei der Zulassung von Schreckgeräten und der mathematisch physikalischen Beweisführung erfahren, desto früher werden sich Jungpolitiker weigern eine Mitverantwortung für die entstandenen Schäden zu übernehmen.

In Schulhäusern kann man keine medizinischen Probleme erforschen. Wieso Schwerhörigkeit immer in den hohen Frequenzen beginnt ist jedoch kein medizinisches Problem, sondern die Folge von mechanischen Belastungen. Die Gefährlichkeit von Schreckgeräten erklären ist unkompliziert. Kinder sind besonders betroffen und deshalb gehört die Aufklärung in die Schulhäuser.

Man muss nicht die Kernspaltung verstehen um zu wissen dass Radioaktivität gefährlich ist. Bei Schreckgeräten müsste man eigentlich nur wissen, dass Kinder durch Schreckgeräten sehr schnell schwerhörig für Schreckgeräte werden und damit gleichzeitig die Fähigkeit verlieren automatisch den Standort von Schallquellen zu erkennen. Marderschrecks können irgendwo in einem parkierten Auto eingebaut sein. Katzenschrecks können irgendwo am Wegrand in einem fremden Garten lauern. Ein Ausweichen ist nicht möglich. Mutti, Vati, Omi und Opi sind für die Geräte meistens bereits vollkommen taub und bleiben sogar noch stehen wenn das Kleine im Kinderwagen zu weinen beginnt. 

Ein paar Schulstunden investieren, damit nicht weiterhin Kindern ungebremst irreversible Hörschäden zugefügt werden. Es sollte machbar sein.
In der Schule gehören Schreckgeräte, Dezibel, Schmerzgrenze und Hörfläche des menschlichen Gehörs (noch) nicht zum Lehrplan. Auf dem Papier endet das menschliche Hörvermögen bei 20 kHz. Beim HNO (Hals-, Nasen-, Ohrenarzt) endet der Hörtest bei 8 kHz. "Ultraschall" von Schreckgeräten mit automatischem Frequenzwechsel sorgt für flächendeckende Schwerhörigkeit in ultra hohen Frequenzen. Fragt man Menschen, die vom Verschweigen der Gefahr profitierten, dann sind Schreckgeräte ungefährlich. Otto Walkes hat das vor sehr langer Zeit so zusammengefasst: „Amerikanische Wissenschaftler haben in einer Studie nachgewiesen, dass Rauchen doch nicht gesundheitsschädlich ist. Gezeichnet Doktor Marlboro."

Damit bei Schreckgeräten nicht auf  "Doktor Marlboro's Kollegen" abgestützt werden muss :

Download:  Möglichkeit einen Flyer auszudrucken und die gesamte Homepage auf dem eigenen PC zu sichern.
Lautstärke:  Leistungen von Schreckgeräten. Jenseits jeglicher Vernunft. Mit einer alten Schülerbroschüre erklärt
Kapitel Theorie:  Das Innenohr, das Hörempfinden, die Wirkung von Schallwellen. Alles was es gegen Versicherungs- "Experten" braucht.
Kapitel Folgen:  Die entstandenen Schäden und wie sie verschlimmert werden.
Kapitel Aufklärung:  Gefährlichkeit und Folgen der Schreckgeräte sind seit langem bekannt. Und sie werden seit fast ebenso langer Zeit vorsätzlich verschwiegen.

 


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