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Marderschreck, Katzenschreck, Hörschaden, Burnout, Tinnitus, ADHS www.knalltrauma.ch
 
 
ADHS und Asperger Syndrom

Bewusst den Zusammenhang Schreckgeräte ADS/ADHS vertuschen, ist doch eine ganz andere Liga, als glauben unbedeutende Hörschäden zu verschweigen.

Mit Schreckgeräten überall Hörschäden verursachen, führt generell zu schlechterem Hören. Schlechteres Hören erfordert mehr Konzentration. Diese fehlt dann halt für andere Dinge. Eigentlich sind Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten (ADS/ADHS) deshalb eine "logische" Folge der Hörschäden. Sehr deutliche werden die Folgen im Zusammenhang mit Autismus erkennbar.
 
Immer mehr junge Erwachsene erhalten eine IV Rente, vielfach wegen ADHS. Ist sowohl ADHS als auch Autismus vorhanden, verstärken sich die Symptome gegenseitig. Bei Kindern wird immer häufiger Autismus festgestellt. Im Kanton Bern betreffen 95% der Diagnosen das Asperger Syndrom. Marderschreck, Katzenschreck und Co sind nicht die Ursache vom Asperger Syndrom, aber wegen den von ihnen verursachten Hörschäden fällt das Asperger Syndrom viel häufiger als Behinderung auf.

       
Schwerhörigkeit nimmt zu. ADHS nimmt zu. Die Diagnose Asperger Syndrom wir immer häufiger gestellt. Es hängt alles zusammen ... 

Zwischen ADHS und Asperger Syndrom besteht ein genetischer Zusammenhang. Asperger Autisten leiden überzufällig oft an ADHS. Ein Präzedenzfall ADHS bei einem Asperger Autisten wegen einem Marderschreckgerät hätte einen sofortigen NOTSTOPP von Tierschreckgeräten gerechtfertigt. Man hätte Kinder nicht weiterhin der Gefahr von Hörschäden durch Tierschreckgeräte aussetzen müssen.

Staatsangestellte und Politik entscheiden:
Diesen NOTSTOPP veranlassen und zugeben, dass wegen einer Fehleinschätzung und Angst vor den Kosten jahrelang die Gefahr von Hörschäden verschwiegen wurde, 
... oder weiterhin bei ALLEN Kindern Hörschäden riskieren und WISSEN, dass dies bei einigen von ihnen zu ADS/ADHS führen wird?

Die Politik steht international vor einer sehr heiklen Aufgabe. Irgendwann wird man der "gewöhnlichen" Bevölkerung eingestehen müssen, während vieler Jahre "unbedeutende" Hörschäden verschwiegen zu haben. Für die Schweizerische Politszene wird die Aufgabe noch etwas heikler sein. Hier kannten einige Staatsbedienstete spätestens seit 2011 nachweisbar den Zusammenhang zwischen Hörschäden und ADS/ADHS. Eigentlich genügt ein beweisbar durch vorsätzliche Falschaussagen verhinderter Präzedenzfall, um offen die Frage stellen zu dürfen, wurde das auch schon von anderen Stellen erfolgreich praktiziert, und wenn ja, seit wann. 

Behörden und Indizienbeweise

Natürlich gilt die Unschuldsvermutung.
Involvierten Behörden und Politik bleibt einzig die Hoffnung, ihnen werde geglaubt, sie hätten den Zusammenhang zwischen Hörschäden durch Tierschreckgeräte und ADS/ADHS bei Kindern niemals gekannt und auch niemals erkennen können. Auch wenn Indizienbeweise auf das genaue Gegenteil zeigen.

Bei einem Unfall zahlt die Unfallversicherung. Bei einer "Krankheit" bleiben die Kosten in der Schweiz an der IV hängen. Ein Unfall wurde von der Unfallversicherung SUVA in eine Krankheit umgewandelt. Theoretisch hätte sich dagegen die IV wehren müssen. Aber IV und SUVA sind "Vettern". Der Schweizerische Gesamt Bundesrat hat die politische Verantwortung für die SUVA. Ein Bundesrat oder eine Bundesrätin aus diesem Gesamt Bundesrat leitet das BSV (Bundesamt für Sozialversicherungen). Das BSV hat die Aufsicht über die IV ...

Wenn IV Angestellte dafür "kämpfen" Regressansprüche gegenüber Unfall- und Haftpflichtversicherungen zu verlieren, lässt dies nur eine Schlussfolgerung zu:
Die Umwandlung von einem Unfall in eine Krankheit wurde von "höherer" Stelle angeordnet. Kein IV Angestellter hätte dies in Eigenregie durchsetzen können.

Es war nur ein gewöhnlicher Unfall. Aber es hätte zum Präzedenzfall ADHS wegen einem Ultraschall Tierschreckgerät werden können.
Die in einem Gutachten festgehaltenen Krankheitssymptome entsprachen dem ADHS bei Kindern. Ein kleiner Rückblick in die Schulzeit und die anschliessende Berufskarriere erklärt vieles.

Gutachten bestätigt Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten (wegen Marderschreck)

Von einem Asperger Syndrom ahnte damals niemand etwas. Aber es war bekannt, dass ein Marderschreck das Gehör geschädigt hatte ...

Es gibt Zufälle, die können gar nicht Zufall sein. Frau Sybille Hafner vom BSV arbeitete für den Marderschreck Fall als Eingliederungsfachfrau Sybille Hafner bei der dem BSV unterstellten IV. Sie sollte die Unfallfolgen "beheben". Sie empfahl ein Arbeitstraining und eine Tätigkeit, wo Flüchtigkeitsfehler keine Rolle spielen würden. Für Frau Hafner schien der Fall erledigt. Sie kehrte ins hierarchisch überstellte BSV zurück. Mit Hilfe der Behindertenorganisation Procap wurde der Fall nochmals aufgerollt. Die Einschränkungen waren offensichtlich. Um zu wissen, was an Eingliederung überhaupt sinnvoll sei, wurde von der regulären IV Sachbearbeiterin ein Gutachten bei der Medas asim Basel in Auftrag gegeben.

Ein Gutachten schien keine "Gefahr" zu sein. Man liess die IV Mitarbeiterin deshalb einfach gewähren. Man intervenierte auch nicht vorsorglich bei der Medas. Die durch Tierschreckgeräte entstehenden Hörschäden werden von den meisten Erwachsenen nicht einmal bemerkt. Selbst Tinnitus wird mehr oder weniger problemlos weggesteckt. Mit Berufsunfähigkeit und reduzierter Arbeitsfähigkeit rechnete niemand. Aber genau dies wurde festgestellt. Das Gutachten der Medas asim wurde vier Jahre nach dem Unfall bei stabilem Zustand erstellt. Ursache für die Berufsunfähigkeit waren Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten. Der Tinnitus allein konnte es nicht sein. Im Gutachten wurde eine psychische Ursache vermutet.

Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten während der Schulzeit

Die im asim festgestellten Einschränkungen waren nicht wirklich neu ... Sie waren nur während vielen Jahren nicht mehr so stark aufgetreten.

Am 1972 bis 1976  besuchten Schulort wurde nach dem fünften Schuljahr in die Leistungsniveaus Bezirksschule, Sekundarschule und Oberstufe aufgeteilt. Asperger Syndrom und ADS/ADHS waren damals unbekannt. Ungewöhnliche Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten, bis hin zu totalen Blackouts, führten in den Zeugnissen zu den "Spezial Einträgen", vergesslich, sehr vergesslich, Eignung fraglich. Bedarf für eine Abklärung oder für Förderungsmassnahmen bestand trotzdem nicht. Die Bezirksschule war das oberste der drei Leistungsniveaus.

Während der Schulzeit blieben die starken Leistungsschwankungen unerklärlich. Sie traten bei allen Lehrpersonen und in allen Schulfächern auf. Die Erklärung, wieso einzelne Fächer zeitweise kaum, andere hingegen aussergewöhnlich stark betroffen waren, wäre wohl in der Gestaltung des Stundenplans zu finden gewesen. Beim Asperger Syndrom führen Reizüberflutungen zu rascher Ermüdung und Konzentrationsschwierigkeiten. Pausen auf dem Schulhof waren überhaupt keine Erholung. Die Pause in einem leeren Schulzimmer zu verbringen wurde nie gestattet. Frische Luft tat "gut".

Bis zum Unfall war Elektronik und Software die ideale Berufswahl

Nach der Schule kam eine Ausbildung zum Radio- und Fernsehelektroniker, anschliessend eine dreijährige Weiterbildung zum Elektroingenieur. Ab 1984 folgte die Fachkarriere für den Betrieb von EWSD Telefonzentralen. Bis im April 2007 ausnahmslos mit guten Resultaten. Es wurde sehr viel mit Software gearbeitet und berufsbegleitend auch ein Diplom als Software Ingenieur NDS erworben. Elektronik und Software sind Arbeitsgebiete, wo hauptsächlich alleine gearbeitet wird.

Der Unfall mit dem Marderschreck war am 5. April 2007. Auf den 1. Mai 2007 wurde vom EWSD in die Internettelefonie gewechselt. Lernschwierigkeiten verhinderten den Einstieg in die neue Tätigkeit. Deshalb wurde die Rückkehr in die alte Tätigkeit versucht. Die Leistungen blieben jedoch selbst für Hilfsarbeiten (Testen von Hardware) im Tätigkeitsgebiet der letzten zwanzig Jahre ungenügend. Wegen den vielen Flüchtigkeitsfehlern bei der Arbeit wurde sogar das Autofahren als Gefahr eingestuft (Bericht Swisscom). 

Mit Arztbericht sollten Unfallfolgen weggeschrieben werden

Bis zu dem Unfall mit dem Marderschreck hatte immer alles funktioniert. Die vier Jahre nach dem Unfall auch im Medas asim Gutachten festgehaltenen Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten hatten zum beruflichen Scheitern geführt. Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten sind auch als ADS/ADHS bekannt. Offensichtlich sollte aus den IV Unterlagen ein Zusammenhang zwischen ADHS und dem Marderschreck eliminiert werden.

Grundlos behaupten, eine renommierte Fachstelle hätte ein fehlerhaftes Gutachten erstellt, ging nicht. Im Gutachten wurde eine "psychische" Ursache vermutet. Stationäre psychische Behandlungen, je vier Wochen in zwei angesehenen Kliniken, hatten zu keinem Erfolg geführt. Wie sollte da eine ambulante psychische Behandlung Erfolg bringen? Trotzdem wurde genau das angeordnet. Und siehe da. Die ambulante Therapie lieferte plötzlich das gewünschte Ergebnis. Die Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten waren "behoben". Und das Wichtigste: Sie hatten nichts mit dem Marderschreck zu tun gehabt. 

Dr. Kurt Kunz war damals Teilzeitangestellter in der von Gemeinden (Behörden) getragenen Stiftung "Wohnheim Riggisberg". Er war Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, von 1980 bis 1991 Oberarzt in der sozialpsychiatrischen Universitätsklinik Bern und erstellte IV- und Gerichts-Gutachten. Auf dem Papier machte er "Schadenminderung" und behauptete in seinem Bericht, die Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten seien nicht mehr vorhanden. Dieser Bericht gipfelte in der Diagnose: 
Histrionische Persönlichkeit mit Anpassungsstörung (F43), kein Tinnitus, kein Asperger Syndrom. Das Asperger Syndrom wurde sogar mit vorsätzlichen Falschaussagen höchst unwahrscheinlich gemacht.

Ein Jahr später untersuchte die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich (PUKZH). Die PUKZH untersuchte vollkommen unbelastet. Behörden, IV und Procap wussten nichts von dieser Untersuchung. Die Diagnose der PUKZH war das genaue Gegenteil zu der ein Jahr vorher gestellten Diagnose von Dr. Kurt Kunz:
Asperger Syndrom (F84.5), Tinnitus Aurum Grad II bis III mit dysfunktionaler Bewältigung (fehlende Habituation), keine Anzeichen von histrionisch.

Fehldiagnosen sind kein Verbrechen. Es sind alltägliche Fehler, die wirklich jedem unterlaufen können. Kriminell wird es erst, wenn eine Diagnose beweisbar vorsätzlich falsch gestellt wurde. Und die Diagnose von Kurt Kunz wurde beweisbar mit vorsätzlichen Falschaussagen konstruiert.
 

Die Asperger Informatik AG , sehr unpassend für die Diagnose von Psychiater Kunz

Asperger sind von Natur aus stark in Informatik (Software). Die Asperger Informatik AG nutzt diese Stärke und beschäftigt vorwiegend Asperger Autisten.

Als Kurt Kunz den Auftrag für seine "Psychotherapie" erhielt, war bis dato noch nie in Richtung Autismus untersucht worden. Das Asperger Syndrom ist selbst für Fachleute oft nur schwer erkennbar. Ein Artikel über Autismus im Schweizerischen Beobachter mit dem Titel "Als unhöflich wahrgenommen" brachte endlich die Erklärung, wieso der Tinnitus derart grosse Schwierigkeiten verursachte. Die im Artikel beschriebenen Empfindungen passten. Der berufliche Werdegang passte. Die Unfallfolgen des Marderschrecks passten.

Kurt Kunz hatte den Auftrag Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten wegen einem Marderschreck wegzuschreiben. Dazu passte überhaupt nicht, dass sein "Patient" ihm den Zusammenhang zwischen Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten mit dem Marderschreck erklären konnte. Der Patient belegte mit Unterlagen der Asperger Informatik AG und mit Arbeits- und Diplomzeugnissen, dass ein Asperger Syndrom die wahrscheinlichste Ursache für die nach dem Unfall entstandenen Schwierigkeiten war. Darauf nahm die "Psychotherapie" von Kurt Kunz sehr sonderbare Formen an. Weil diese Therapie immer verwirrender wurde und immer weniger klar war, was angeblich schon mehrmals besprochen worden war, oder was nicht besprochen worden war, erhielt Kurt Kunz die Unterlagen zum Asperger Syndrom einfach in gebündelter Form übergeben. Darauf brach er seine "Behandlung" vorzeitig ab.

Die überreichten Unterlagen umfassten:
Erklärung der Zusammenhänge (mit den integrierten Anhängen)
·  Adulte ADHS und Asperger-Syndrom (AP Neurologie Psychiatrie 08_2010)
·  Asperger-Syndrom (Kurzbeschrieb über das Symptom, Asperger Informatik AG)
·  Asperger Fähigkeiten (Eigenschaften, Asperger Informatik AG)
·  Arbeitszeugnis Siemens Albis AG, EWSD Telefonzentralen seit 1984
·  Swisscom Zwischenzeugnis, S12 und EWSD Telefonzentralen
·  Abschlusszeugnis der Software-Schule Schweiz (Diplom Software Engineering)
·  Swisscom Besprechungsbericht, ungenügend für EWSD Routinearbeiten
·  Austrittsbericht Inselspital
· Zwischenbericht Haus St. Martin

"Histrionische Persönlichkeit": Ursprüngliche Vermutung wurde zur Grundlage der Falschdiagnose 

Kurt Kunz war bewusst, dass er keine histrionische Person behandelte. Histrioniker stellen ihre Person in den Mittelpunkt, Asperger stellen ihre Arbeit in den Mittelpunkt. Kurt Kunz erhielt das Swisscom Zwischenzeugnis, S12 und EWSD Telefonzentralen, das hervorhebt, dass die Arbeit in den Mittelpunkt gestellt wurde. Dass die Arbeitsleistungen auch wirklich gut waren, wird in diesem Zwischenzeugnis mit dem Hinweis "Dreh- und Angelpunkt für sämtliche Belange" bestätigt.

Im Gutachten der Medas asim wurde "histrionisch" vermutet, dies hatte aber eine andere Ursache. Die Medas prüfte das Lernvermögen nach dem Unfall. Ein Lernvermögen, das in der Bezirksschule zu den
"Spezial Einträgen" vergesslich, sehr vergesslich, Eignung fraglich geführt hatte. Die Medas erhielt keine Arbeitszeugnisse. Die mündlich angegebene berufliche Leistungsfähigkeit für die Zeit bis zum Unfall hin erschien derart unrealistisch, dass die Medas narzisstisch histrionische Persönlichkeitszüge vermutete.

Die PUKZH untersuchte auf Asperger Autismus und glaubte an wahrscheinlich realistische Selbsteinschätzung bei tatsächlich hoher Kompetenz im engen Nischengebiet. Auch die PUKZH erhielt keine Arbeitszeugnisse. Aber bei der PUKZH waren die speziellen Fähigkeiten von Asperger Autisten bekannt.

Das raffinierte Konstrukt: "Anpassungsstörung F43, ICD-10"

Was war zuerst? Das Huhn oder das Ei? Berufliche Überlastung kann eine Depression bewirken. Depression kann Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten zur Folge haben. Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten führen zu noch mehr Überlastung. Noch mehr Überlastung macht noch verzweifelter und führt zu noch mehr Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten ... Es geht immer schneller abwärts. Es stimmt, in der Internettelephonie wurde immer weniger verstanden.

Die Frage war nun also, was war der Ursprung. Mit der Anpassungsstörungen F43, ICD-10 wurde im Bericht Kunz eine (nicht existierende) technische Überforderung wegen Software zum Ursprung. So konnte Kurt Kunz "glaubhaft" behaupten, die im Gutachten festgehaltenen Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten seien während seiner "Therapie" nicht mehr vorhanden gewesen. Die Überforderung wegen Software war immerhin seit mehr als drei Jahren weggefallen. Auch der Tinnitus war nur eine Folge der Überlastung gewesen und ebenfalls nicht mehr vorhanden. Die Beschwerden hatten überhaupt nichts mit dem Marderschreck zu tun gehabt!

Die Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten können sowohl mit der Belastungsstörung (F43, ICD-10), als auch mit dem Asperger Syndrom (F84.5) erklärt werden. Die Verwechslungsmöglichkeit der beiden Diagnosen ist bekannt und das Unterscheidungskriterium bei F43 unter Differentialdiagnose aufgeführt:
Eine Unterscheidung zum Asperger-Syndrom ist die Durchführung einer neurologischen Untersuchung, die bei Menschen mit Asperger-Syndrom häufig auffällige Befunde liefert.
Diese auffälligen Befunde sind im Gutachten der MEDAS asim auf Seite 14 oben, unter "Medizinische Massnahmen", festgehalten:
Die neuropsychologische Testung zeigt auffällige Ergebnisse ...
Ebenfalls auf Seite 14 steht etwas weiter oben: Eine depressive Episode konnte zum Zeitpunkt des Gesprächs nicht diagnostiziert werden.

Kunz lieferte mit seinem Arztbericht beweisbar genau das, was von ihm bestellt wurde

Im Bericht Kunz heisst es, der Patient sei durch einen Stellenwechsel hoffnungslos überfordert worden, weil er NEU AUCH MIT SOFTWARE hätte arbeiten müssen. Nun wolle der Patient an einem Asperger Syndrom leiden, dabei hätte Software, eine Stärke von Asperger Autisten, zur Überforderung geführt. Er möchte gar als Behindertenbetreuer arbeiten, was erst recht nicht zum Asperger Syndrom passe. Kurt Kunz erlebte seinen Patienten als in der Tiefe trotzig, verzweifelt und auch traurig (depressiv) und hätte ihm gerne geholfen. Der Patient war jedoch nicht bereit gewesen sich helfen zu lassen. Sein Patient sei immer sehr konzentriert gewesen und hätte sich immer an alles erinnern können.

Nun, was jetzt? Konnte sich der Patient immer an alles erinnern, oder war er bereits derart dement, dass er Kurt Kunz nicht einmal mehr mitteilen konnte, dass er mehr als zwanzig Jahre lang täglich mit Software gearbeitet hatte und ein Diplom als Software Ingenieur besass? Erstellen von Prüfprogrammen (Software) ist bereits im Arbeitszeugnis der Siemens Albis AG von 1984 festgehalten.

Der Widerspruch erscheint auf den ersten Blick grenzenlos dumm. In Wirklichkeit ist er genial. Wer den Bericht Kunz, sowie Arbeitszeugnisse und Diplomzeugnisse durchliest, erkennt augenblicklich, dass Kurt Kunz bestellte Falschaussagen lieferte. Kurt Kunz hätte im Bedarfsfall jederzeit umschwenken und sogar glaubhaft behaupten können, dass er die Sache hätte scheitern lassen wollen. Alle in diesen Auftrag verwickelten Personen hingegen werden allergrösstes Interesse haben, dass die Entstehung dieses Berichts nie untersucht wird.

Nicht untersuchen wollte zum Beispiel Daniel Schilliger. Er ist Rechtsanwalt bei Procap und arbeitet zusätzlich auch im Dienst von Behörden. Daniel Schilliger hatte die rechtliche Vertretung des Marderschreck Geschädigten. Weil unterschiedliche Fachrichtungen (im konkreten Fall Psychiatrie und Psychiatrie) bei zeitlich versetzten Untersuchungen (Geburtsgebrechen im 51 und im 52 Altersjahr untersucht) sehr oft unterschiedliche Diagnosen liefern, empfahl er die Sache ruhen zu lassen. (Es ging ja nur um Hörschäden und ADS/ADHS bei Kindern).

Wie eine "Psychotherapie" erlebt wird ...

Sicher war es zum damaligen Zeitpunkt noch sehr speziell zu behaupten, Tierschreckgeräte würden das Gehör von Kindern schädigen. Der Bericht Kunz beschreibt in etwa, wie eine solche "Wahnvorstellung" bekämpft werden kann. Das Erlebte, und wie man die Widersprüche im Bericht sogar ohne offizielle Asperger Diagnose hätte aufdecken können:
Anmerkungen zur Therapie Kunz

Asperger Syndrom ist nicht die ideale Voraussetzung für "Behindertenbetreuer"

Das Asperger Syndrom hat Vor- und Nachteile. Es hilft, Elektronik und Software mit wenig Aufwand zu verstehen. Man kann sich auch über einen sehr langen Zeitraum mit für andere langweiligen Themen beschäftigen. Wie zum Beispiel Tierschreckgeräte. Ohne Asperger Syndrom wäre die Homepage "www.knalltrauma.ch" wohl kaum entstanden. Allerdings, wäre der Unfall bereits in der Kindheit erfolgt, hätte die für diese Homepage nötige Grundausbildung gefehlt. Es bleibt äusserst fraglich, ob überhaupt der Besuch einer Regelklasse möglich gewesen wäre.

In Kombination mit dem Tinnitus ist das Asperger Syndrom definitiv ein Nachteil. EWSD machte auch für "Hilfsarbeiten" (Prüfen von Ersatzmaterial) immer noch Spass. Keine Spur von Kränkung, wie im Bericht Kunz behauptet wird. Aber Elektronik und Software vertragen keine Flüchtigkeitsfehler und erfordern wegen schnellen technischen Fortschritten ständiges dazu Lernen. Anforderungen, welche nicht mehr erfüllt werden konnten. Also wurde eine Tätigkeit gesucht, wo neu Gelerntes über lange Zeit angewendet werden konnte und wo Flüchtigkeitsfehler eine untergeordnete Rolle spielen würden. "Behindertenbetreuer" schien ein gangbarer Ausweg. Zum Teil funktionierte es sehr gut, zum Teil gab es aber auch hier unerklärliche Überforderungen. Im Bericht Kunz heisst es wörtlich, dass eine Erkrankung an Autismus eigentlich nicht zu einem sozialen Beruf disponiert

Ausnahmsweise hatte Dr. Kunz Recht. Anstatt Betreuung zu übernehmen, wurde zum Teil Betreuung benötigt ...

In der beruflichen Eignungsabklärung zum Behindertenbetreuer wurde ein Betreuungsaufwand von 43% ausgewiesen und ein geschützter Arbeitsplatz empfohlen. Das Arbeitspensum musste reduziert werden.

Der Bericht der Eignungsabklärung wurde Dr. Kolb vom RAD vorenthalten, trotzdem empfahl er nach dem Aktenstudium eine "Sensibilisierung" des Betreuungspersonals (Betreuungsaufwand). 

Vorher wurde in Freiwilligenarbeit bereits eine “Anlehre“ als Betreuer von Menschen mit einer geistigen Behinderung begonnen. Auch kritische Situationen mit den Betreuten wurden ruhig angegangen. Andererseits führten einfachste Aufgaben in grösseren Gruppen bereits zu “Überlast“. Die Werkstattleiterin meinte deshalb, es sei Betreuung notwendig. Sie wollte diese Verantwortung nicht alleine tragen.

Diese Einschätzungen stimmen mit dem Asperger Syndrom überein. Die meisten Erwachsenen mit Asperger Syndrom haben Probleme, einen Arbeitsplatz auf dem ersten Arbeitsmarkt zu finden.

Berufliche Massnahmen für eine Ausbildung wurden von der IV abgelehnt.

Deshalb wird weiterhin als "Hilfsbetreuer" gearbeitet, in einem "geschützten Arbeitsplatz", die Zusammenarbeit mit den Betreuten ist sehr gut.

Aufforderung an den RAD, das MEDAS Gutachten für nicht mehr gültig zu erklären

Michael Weber und Psychiater Kurt Kunz wurden darauf hingewiesen. Es ging um ADS/ADHS bei Kindern! Nur, ADHS durfte es auf keinen Fall sein.

Michael Weber war bei der IV Mittelsmann. Zuerst musste er "zur Schadenminderung" den Besuch einer Psychotherapie verlangen. Dann sollte er das "Ergebnis" als Beschreibung des medizinischen Problems dem RAD (Regional Ärztlicher Dienst) zustellen und anfragen, ob aus objektiver medizinischer Sicht an der Beurteilung der MEDAS asim festgehalten werden könne. Diese Anfrage durfte keinesfalls in die "falschen" Hände geraten. Michael Weber klickte gewollt oder ungewollt eine Zeile daneben und adressierte an den falschen Empfänger! Anstatt zu Kurth Hedwig, ging's zu Kolb Stefan. 
Für die Auftraggeber war die RAD Antwort fatal. 

1) Die asim Einschätzung Anlehre als Hilfsbetreuer mit Beschäftigungsgrad 50% blieb bestehen.
2) Das Marderschreckgeräte war mögliche und wahrscheinliche Ursache des Gehörschadens.
3) Es wurde darauf hingewiesen, dass nicht nachvollziehbar sei, warum unter Berücksichtigung der Vorgeschichte mit erfolglosen Therapieversuchen mit Psychopharmaka und Psychotherapie davon ausgegangen wurde, mittels dieser Therapien eine Verbesserung der Arbeitsfähigkeit zu erreichen. Wie gesagt, der Begriff der Schadenminderung kann sehr unterschiedlich aufgefasst werden.

Absichtlich falsche Rentenberechnung, um Anfrage an den RAD wiederholen zu können

Damit die Anfrage juristisch korrekt beim "richtigen" RAD Empfänger widerholt werden konnte, sollte der Versicherte eine Einsprache machen und einen proforma Arztbericht nachliefern. Zuerst musste dafür allerdings der Einsprache Grund konstruiert werden. Wegen dem MEDAS asim Gutachten war bei der IV ursprünglich eine ganze Rente eingetragen gewesen. Nur, wieso sollte gegen eine ganze Rente Einsprache erhoben werden? Michael Weber wurde deshalb angewiesen, auf eine dreiviertel Rente zu reduzieren. Um das zu erreichen, musste er in drei Punkten Fehler einbauen. Wenn die Berechnung in drei Punkten abgeändert wird, kann man nicht mehr von unbeabsichtigten "Flüchtigkeitsfehlern" ausgehen.

Für den Rentenvorbescheid wurde mit einer Arbeitsfähigkeit von 65% und einem Jahresverdienst von sFr. 73'744.-  bei einer Vollzeitstelle mit Fach- und Berufskenntnissen gerechnet (LSE 2010, TA l Männer, Anforderungsniveau 3).

Fehler 1:
Gutachten MEDAS asim, Seite 22:
7.2. Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf
Bei eingeschränkten kognitiven Leistungen keine Arbeitsfähigkeit mehr im angestammten Beruf.“

Gutachten MEDAS asim, Seite 23: 
7.6. Berufliche Massnahmen
Eine Umschulung in einen praktischen oder sozialen Beruf (der Patient arbeitet bereits ohne Praktikumsvertrag in einem Behindertenheim) sollte bei diesem erst 50-jährigen Patienten erwogen werden. Das Schwergewicht sollte auf dem Erlernen von praktischen Fähigkeiten bestehen. Bei bestehenden verbalen Gedächtnisdefiziten ist die Erlernung von theoretischen Kenntnissen stark erschwert.
Berufliche Massnahmen für eine Ausbildung in einem anderen Beruf wurden von der IV abgelehnt. Der zu erwartende Verdienst hätte nicht für eine Rentenreduktion ausgereicht!

Es waren also keine verwertbaren Berufskenntnisse vorhanden
Mit LSE 2010, TA l Männer, Anforderungsniveau 3 wurden trotzdem Fach- und Berufskenntnisse angenommen (Seite 6 TA l Männer Anforderungsniveau 3, aus LSE 2010)

Fehler 2:
Wegen Flüchtigkeitsfehlern durfte nicht mehr mit Telefonzentralen gearbeitet werden. Rückfall in den ursprünglich erlernten Beruf  Fernsehelektroniker, gelernt (1980)? 
Der Durchschnittsverdienst  für Radioelektriker im Alter 40+ betrug CHF 67'834.-*
* Quelle: Orts- und Beruf übliche Mindestlöhne, Ausgabe 2008  (Seite 447)

Komplett veraltete Ausbildung. Praktisch vollständig fehlende Berufserfahrung. Sogar ohne die Einschränkungen wegen Asperger Syndrom und ADHS wäre der Durchschnittsverdienst von CHF 67'834.- im ursprünglich gelernten Beruf Radioelektriker eine Utopie gewesen.
Gerechnet wurde mit  sFr. 73'744.-  Die IV rechnete also mit einem höheren Verdienst, als in der ursprünglich erlernten Tätigkeit. Dabei war nicht einmal klar, was für ein Beruf überhaupt erlernt werden sollte.
 
Gerechnet wurde also mit einer unbekannten Tätigkeit, für welche Berufskenntnisse verlangt wurden, aber sicher keine Berufskenntnisse vorhanden waren.

Fehler 3:
Gutachten MEDAS asim, Seite 22: 
7.3. Arbeitsfähigkeit in anderen Berufen
Arbeitsfähigkeit 50 % aufgrund psychiatrischer Diagnosen.

Die beruflichen Massnahmen für eine Ausbildung in einem anderen Beruf wurden von der IV mit Arbeitsfähigkeit 50% aus gesundheitlichen Gründen abgelehnt.
In der beruflichen Eignungsabklärung zum Behindertenbetreuer musste das Arbeitspensum auf 40% reduziert werden ("Nachwehen" der Therapie Kunz).
Im Rentenvorbescheid, und nur im Rentenvorbescheid, wurde mit einer Arbeitsfähigkeit von 65% gerechnet.

Die drei Fehler waren definitiv kein Zufall. Hätte die IV nur auf einen der drei Fehler verzichtet, egal welchen, es hätte jedes Mal eine ganze Rente gegeben. Teamleiterin Sonja Rufer, Vorgesetzte von Michael Weber, wollte am behaupteten Verdienst unmöglich etwas ändern können. Sie empfahl dafür eine Einsprache gegen die von ihr angeordnete Erhöhung der Arbeitsfähigkeit auf 65%. Sie hätte gerne einen "Zweizeiler" der Hausärztin gehabt, mit dem sie den RAD dann nochmals angefragt hätte, ob nicht doch mit 50% gerechnet werden könne. Frau Rufer meinte, man hätte bei dieser Anfrage nur gewinnen können. Im schlechtesten Falle wäre es bei der dreiviertel Rente geblieben, bei Rechnen mit 50% hätte es jedoch eine ganze Rente gegeben.

Nun, der RAD hatte gar nie etwas anderes als 50% verlangt. Die Behindertenorganisation Procap (nicht Daniel Schilliger) riet von einer Einsprache ab. Auf eine Einsprache gegen den Vorbescheid wurde verzichtet. Immerhin bestand der dringende Verdacht, bei einer Einsprache würde nicht der Zweizeiler der Hausärztin, sondern nochmals der Bericht Kunz dem RAD zur Stellungnahme vorgelegt. Allerdings diesmal bei der "richtigen" Kontaktperson, welche den Bericht Kunz wunschgemäss gewichtet und das asim Gutachten für ungültig erklärt hätte, wahrscheinlich sogar ein neues Gutachten à la Kunz in Auftrag gegeben hätte.

ev. weiterer Versuch, mit Bericht Kunz ADHS aus den IV Akten zu entfernen

Eine Kopie des Berichts der PUKZH mit der Diagnose Asperger Syndrom wurde Procap, bzw. Lic. iur. Daniel Schilliger Anfangs Januar 2013 zugestellt. Daniel Schilliger hätte diesen Bericht an die IV weiterleiten sollen. Offenbar hat er das "vergessen".

Mit dem expliziten Hinweis, die Unterlagen seien möglicherweise bereits durch Procap eingereicht worden, wurde im November 2013 Michael Weber Eingeschrieben per Post direkt über den Bericht der PUKZH informiert. Es kam KEINE Bestätigung, die Unterlagen seien bereits vorhanden gewesen. Es kam die Mitteilung, die Akten seien in das Dossier eingefügt worden und würden bei der im Mai 2014 von Amtes wegen fälligen Überprüfung des Rentenanspruchs mitberücksichtigt. Ohne den eingeschriebenen Brief wäre wohl der Bericht Kunz nochmals als Beschreibung des medizinischen Problems dem RAD vorgelegt worden. Nach so langer Zeit wäre die konstruierte Belastungsstörung wirklich behoben gewesen.

Eine absichtlich falsche Rentenberechnung hätte man bis zu diesem Zeitpunkt noch wegen einer "Täuschung" durch den Bericht Kunz rechtfertigen können. Schon wesentlich schwieriger wäre wohl gewesen, glaubhaft zu behaupten, diese Falschaussagen seien nicht von der IV selber bestellt worden. Reagieren hätte man trotzdem müssen. Michael Weber wusste nun auch offiziell, was er wahrscheinlich schon vorher von Kurt Kunz gewusst hatte. Es lag ein Asperger Syndrom vor und die Konzentrations- und Lernschwierigkeiten (ADHS) hatten definitiv einen Zusammenhang mit dem Marderschreck Unfall. Nicht allen Personen ist es egal, wenn Kinder Hörschäden erleiden. Nicht allen Personen ist es egal, wenn dies zu ADS/ADHS führen kann. Michael Weber wurde der Fall entzogen. Neu zuständig wurde Frau Martina Gerber, Stellvertreterin von Sonja Rufer.

Indizienkette vollständig, Falschaussagen im Bericht Kunz entstanden definitiv wegen ADS/ADHS 

Die Anordnung der ambulanten Psychotherapie war schwierig zu erklären. Noch schwieriger zu erklären war der Bericht Kunz. Sonja Rufer und Martina Gerber waren mehrfach informiert worden, dass Kurt Kunz 2011 eine vorsätzliche Fehldiagnose abgeliefert hatte. Die beiden Damen kannten ADS/ADHS als Langzeitfolge von Tierschreckgeräten. Sie versuchten gar nicht erst die Indizien zu entkräften, dass "Psychotherapie" und Bericht Kunz tatsächlich nur zur Verhinderung eines Präzedenzfalles ADHS wegen einem Marderschreck in Auftrag gegeben worden waren. Die Geschäftsleitung der IV Stelle Bern verzichtete darauf, das Schweizerische Parlament über ADS/ADHS bei Kindern als "mögliche" Langzeitfolge von Schreckgeräten zu informieren. Ein sofortiger NOTSTOPP für Tierschreckgeräte wäre unvermeidlich gewesen.

Anstatt bei der Überprüfung des Rentenanspruchs 2014 die vorsätzlich falsche Rentenberechnung wegen dem Bericht Kunz zuzugeben und damit diesen NOTSTOPP einzuleiten, liessen sich die beiden Damen die Berechnung von 2012 durch eine nachträgliche medizinische Abklärung rechtfertigen. Damit konnten sie den offenen Fragen zur Rentenberechnung 2012 und einer Abklärung der Entstehungsgeschichte des Berichts Kunz im 2011 ausweichen. Mit der nachträglich angeordneten medizinischen Abklärung war das Asperger Syndrom 2012 zu Recht als nicht vorhanden (!) berücksichtigt worden und die Annahme, es könne im angestammten Beruf als Ingenieur weiter gearbeitet werden, wurde nachträglich ebenfalls als richtig erklärt.

Zuerst mussten die beiden Damen allerdings einen Gutachter finden, der ihnen bestätigte: Das Gutachten der Medas asim war falsch, die Asperger Diagnose der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich war falsch, die Falschaussagen im Bericht Kunz hingegen waren richtig gewesen. Gutachter X.Y* sagte zuerst zu, als er jedoch realisierte, was von ihm verlangt wurde, lehnte er mit der Begründung ab, dies würde seine fachlichen Kompetenzen übersteigen.
* X.Y. wurde von der IV angefragt und hat abgelehnt. Die Veröffentlichung seines Namens wäre eine unkorrigierbare Rufschädigung. Wie der Auftrag genau lautete wurde nicht recherchiert, aber immerhin hat die IV Gutachter X.Y. für skrupellos genug gehalten, den IV Auftrag zu erfüllen.

Der Auftrag ging anschliessend an Michael Mayer, Facharzt Neurologie und Psychiatrie in Kreuzlingen, der mit einem "Gutachten" im Umfang von 32 Seiten die Anforderungen der IV erfüllte. Wenigstens wird Michael Mayer nie behaupten müssen, die IV hätte ihm wichtige Fakten vorenthalten. Er empfing einen eingeschrieben Brief, dem eine Kopie vom SW-Ingenieur Diplom und ein Arbeitszeugnis beigelegt war. Das Arbeitszeugnis von 1987 bestätigte, dass bereits zu dieser Zeit Software erstellt wurde. Zudem wurde Michael Mayer anlässlich seiner "Begutachtung" eine ausführliche Dokumentenmappe dagelassen. Beim Verfassen seines "Gutachtens" wusste Michael Mayer also, dass Kurt Kunz vorsätzlich eine falsche Diagnose gestellt hatte und mit dem Bericht Kunz ein NOTSTOPP für Tierschreckgeräte verhindert werden sollte. Zum Nachteil von allen Menschen, die den Zustand ihres Gehörs nach 2015 mit einem Tierschreck verschlechterten, half Michael Mayer mit seinem "Gutachten" der IV weiterhin den NOTSOPP hinauszögern. Seine medizinischen Abklärungen sind schnell zusammengefasst. In den nachfolgenden "Links" ist deshalb nur der zur Auftragserfüllung relevante Inhalt ersichtlich.

Michael Mayer bestätigte es sei kein Asperger Syndrom ...
Mit der Behauptung, Software hätte zur beruflichen Überforderung geführt, hatte Kurt Kunz indirekt bereits deutlich gemacht, dass ihm die Asperger Diagnose untersagt wurde. Die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich hatte keine Vorgaben und diagnostizierte nach mehrstündigen Untersuchungen an verschiedenen Tagen ein Asperger Syndrom. Bei Michael Mayer wurde aus diesen Untersuchungen das Zufallsergebnis einer Asperger-Spezialsprechstunde der Universität Zürich. Deutlicher hätte Michael Mayer nicht aufzeigen können, dass auch er den Auftrag erhalten hatte, ein Asperger Syndrom zu leugnen. An seinem Begutachtungs-Nachmittag erkannte er eine Persönlichkeitsstörung. Er untermalte seine Beobachtung mit der Feststellung, Asperger würden technische Berufe bevorzugen und würden nicht als Behindertenbetreuer arbeiten wollen.

Rentenberechnung war korrekt weil ...
Michael Mayer meinte, es sei eine um 65% verminderte Leistungsfähigkeit im angestammten "Beruf" als Ingenieur möglich. Entsprach exakt der Rentenberechnung von Martina Gerber und Sonja Rufer im 2012. Diese Zielvorgabe wurde erreicht, ohne dass Michael Mayer die geringste Ahnung vom "Beruf" Ingenieur gehabt hätte. Ingenieur ist zwar nur ein Obergriff, wie Handwerker oder Bürolist, aber Ingenieure müssen selbständig und sorgfältig arbeiten. Sie sind unter anderem für Anleitung und Kontrolle verantwortlich. Eine Person, die wie von Michael Mayer beschrieben, selber vermehrt Anleitung und Kontrolle benötigt, und dazu auch noch langsam arbeitet, kann vieles tun, aber bestimmt nicht als Ingenieur arbeiten. Ungewollt bestätigt Michael Mayer also Punkt 7.2. von Seite 22 aus dem MEDAS asim Gutachten (keine Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf).
Michael Mayer bestätigte damit, dass er "Gutachten" zu vorgegebenem Resultat erstellt, was ihn als Gutachter mehr als unglaubwürdig macht.

Anordnung ambulanter Psychotherapie war korrekt ...
Weder Asperger Syndrom, noch ADS/ADHS sind therapierbar. Entsprechend waren die Therapie Erfolge. Der RAD hatte darauf hingewiesen, dass nicht nachvollziehbar sei, warum unter Berücksichtigung der Vorgeschichte mit erfolglosen Therapieversuchen mit Psychopharmaka und Psychotherapie davon ausgegangen wurde, mittels dieser Therapien eine Verbesserung der Arbeitsfähigkeit zu erreichen. "Gutachter" Michael Mayer rechtfertigte diese 2011 angeordnete Massnahme als erfolgsversprechend.

Der Bericht Kunz ist anschaulich und gut nachvollziehbar ...
Das Grobkonzept von Ingenieur Tätigkeiten war bereits eine (zu) hohe Hürde für Michael Mayer. Bei der MEDAS asim wurden die Berichte von acht Wochen stationären Aufenthalten in Psychiatrischen Einrichtungen ausgewertet und mit eigenen Abklärungen ergänzt. Michael Mayer gibt in seinem "Gutachten" offen zu, dass er mit dem "psychiatrischen" Teil im interdisziplinären Gutachten von 2011 überfordert war. Wenigstens konnte er dem von Kurt Kunz gewählten Fallkonzept (Schulbeispiel) gut folgen. Dieses ist für ihn sehr anschaulich und gut nachvollziehbar. Dabei wurde für ihn nebensächlich, dass das gewählte Konzept für den behandelten Fall gar nicht zutraf. Wenn die im Bericht Kunz festgehaltenen Beobachtungen dem ähneln, was Michael Mayer selber (ohne Zeugen) auch "gesehen" hat, spricht das nicht unbedingt für den Bericht Kunz, jedoch für identischen Auftraggeber mit identischen Zielvorgaben.

ADS/ADHS bei Kindern, ADHS bei einem Asperger Autisten

Zuständige Stellen kannten den Zusammenhang zwischen Schreckgeräten und Hörschäden. Ebenso wussten sie von ADS/ADHS bei Kindern. Sie wussten nur nicht, dass in medizinischen Kreisen bereits ein genetischer Zusammenhang zwischen ADHS und Asperger Syndrom vermutet wurde. Hätten sie's gewusst, die SUVA hätte den Unfall mit dem Marderschreck sehr rasch als eine unglückliche Verkettung von technischen Defekten bei Marderschreck und Netzgerät abgetan. Ein "Ausnahmeereignis", das dem "Unfallopfer" keinerlei Anlass für weitergehende Abklärungen gegeben hätte. Die Homepage www.knalltrauma.ch ist nur deshalb entstanden, weil der Zusammenhang ADHS und Asperger Syndrom bei SUVA und IV damals nicht bekannt war.

Kennt man erst den Zusammenhang, dann wird alles recht einfach. Die Welt ist voller Umgebungslärm. Für fast alle Erwachsenen ist das kein grosses Problem. Sie "filtern" nur gerade den kleinen Teil an akustischen Informationen aus dem Geräuschmix heraus, den sie wirklich benötigen. Kinder "filtern" auch, aber sie filtern anders. Sie müssen erst lernen, sich in einem Dschungel von unbekannten Lauten zurechtzufinden. Sie müssen den Lärm zuerst nach Richtungen ordnen. Es wird richtungsorientiert gehört und gefiltert. Es wird zwar eine Hauptrichtung priorisiert, die Nebenrichtungen werden jedoch auch mitgehört, "ausgewertet" und die Information fast immer als bedeutungslos "weggeworfen". Das ist zwar anstrengend, macht aber auch Sinn. In Nebenrichtungen kann Unbekanntes entdeckt werden, das zu erforschen sich auch lohnen könnte. Kinder müssen schliesslich viel Neues lernen. Und genau hier liegt der Ursprung der Konzentrationsschwierigkeiten. Alles aus unbekannten Richtungen kann als etwas Neues eingestuft werden. Mit dem durch Schreckgeräte verursachten Hörschaden wird die Richtungsbestimmung erschwert. Ungewollt wird viel zu viel als etwas Neues eingestuft. Das führt sehr schnell zu Überforderung und Übermüdung. Vielen Kindern gelingt es recht früh, auf das bequemere, klangorientierte "Filtern" umzusteigen. Hier spielt ein Hörschaden in Marderschreckfrequenzen eine viel geringere Rolle. Autisten hingegen halten gern an Bewährtem fest. Sie bleiben beim richtungsorientierte "Filtern" und werden von viel zu viel Dingen abgelenkt. Genau gleich wie die ADS/ADHS Kinder.

Vor dem Unfall war es bloss ein "Tick". Es lohnte sich gar nicht dagegen anzukämpfen. Geräusche unbekannter Herkunft mussten einfach geklärt werden. Sonst war an konzentriertes Weiterarbeiten nicht zu denken. Mehrere unbekannte Schallquellen bewirkten rasche Ermüdung und starke Kopfschmerzen. Ein Stichwort oder ein ungewohnter Laut konnten die Aufmerksamkeit wortwörtlich in eine andere Richtung lenken. Wurden Mitarbeitende nach einem bestimmten Geräusch gefragt, dann war ihnen das oft vorher noch gar nie aufgefallen. Die Erklärung für den Tick ist im Nachhinein sehr einfach. Anstelle von klangorientiert, wurde immer richtungsorientiert "gefiltert". Das ganze Leben lang.

Nun, 47 Jahre funktionierte das recht gut. Bis zum Unfall mit dem Marderschreck. Die IV erkannte sehr rasch, dass ein Präzedenzfall Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten (ADHS) wegen einem Marderschreck entstehen könnte. Der Rest ist bekannt: Ambulante Psychotherapie, Arztbericht Kunz, Rentenberechnung, Gutachten Mayer. Nirgends führt ein Weg an Sonja Rufer vorbei. Sybille Hafner ist zudem die beste Bestätigung für einen externen Auftrag. Sie wurde vom BSV temporär an die IV ausgeliehen. Nicht nur die IV Leute, sondern auch die Auftraggeber von ausserhalb werden sehr grosses Interesse haben, dass bei der IV nicht richtig aufgeklärt wird. Deshalb sind öffentlich zugängliche Indizienbeweise so wichtig. Bei aller Unschuldsvermutung. Wenn der dringende Verdacht besteht, dass eine Hauptursache von ADS/ADHS bei Kindern verschwiegen werden soll, dann liefert niemand freiwillig Indizienbeweise, an diesem Verschweigen beteiligt zu sein! Wäre der Bericht Kunz nur zur Renteneinsparung bestellt worden, die IV Angestellten hätten aufgeklärt.

Gekaufte Gutachten und gekaufte Richter

Fifa, Leichtathletik, Radrennsport, Abgaswerte. Überall wird gelogen und betrogen. Nur Gutachter und Richter sind sauber ...

In einem funktionierenden Rechtssystem wären Tierschreckgeräte längstens verboten. Mit gekauften Gutachten konnten einige Versicherungen risikolos Kosten sparen und weitere Gutachten vom gleichen Typus finanzieren. Damit kein Gutachter auffliegt, gibt es das Gutachter Schutzprogramm. «In dubio pro reo; Im Zweifel für den Angeschuldigten». Egal wie erdrückend die Indizien gegen einen Gutachter sind. Wenn die Richter nicht restlos von seiner Schuld überzeugt sind, "müssen" sie ihn freisprechen. Schlussendlich überprüft ja niemand, ob die "Zweifel" und die "fehlerhaften Gutachten" nicht aus der gleichen Quelle finanziert wurden.

Korrektur wäre einfach. Entsteht einer Partei wegen einem fehlerhaften Gutachten Schaden, dann darf der Gutachter nicht freigesprochen werden. Allerdings darf der Gutachter von seiner Haftpflichtversicherung keinesfalls mit Regressforderungen belangt werden, wenn "Zweifel, oder sogar erhebliche Zweifel" bestehen, dass diese Fehler grobfahrlässig oder sogar absichtlich gemacht wurden. 

Die Qualität der Gutachten steigt sofort, wenn alle an korrekten Gutachten interessiert sind. Ein falsches Urteil wegen einem falschen Gutachten korrigieren ist das kleinste Problem. Aber es muss die gesamte Arbeit eines solchen Gutachters auf ähnliche Vorfälle in der Vergangenheit überprüft werden. Auch die Arbeit von Richtern, welche die falschen Gutachten stützten, müsste genauestens überprüft werden. Das kann kosten. Versicherungen hätten sofort allergrösstes Interesse, dass pannenanfällige Gutachter und unsaubere Richter schnellstens vom Markt verschwinden. 

Je sauberer die Richter, desto schwieriger werden unsaubere Gutachten. Gegen Korruption sind alle, auch wenn einige täglich beten, sie möge nie aufgedeckt werden. Wer nicht darin verwickelt ist, ist an Aufklärung interessiert. Das grösste Interesse an einer möglichst schnellen, umfassenden und auch über einen möglichst grossen Zeitraum rückwirkenden Aufklärung müssten die Juristen haben! Ohne (funktionierendes) Rechtssystem sind Juristen nur zum Fenster herausgeworfenes Geld. Es braucht sie schlichtweg nicht.

Schadenminderung 

Die gewählte Schadenminderung war im Interesse von externen Stellen, aber ganz sicher nicht im Interesse der IV. Der Unfall war etwas Alltägliches. Die IV übernimmt in vielen Fällen "freiwillig" Leistungen, für welche grundsätzlich Unfall- und Haftpflichtversicherer zuständig wären. Wenn IV Angestellte das unterstützen, dann ist das wie Bankangestellte die unterschlagen. Nicht im Interesse des Arbeitgebers.

Für die gewöhnliche Bevölkerung bedeutet Schadenminderung neue Unfälle vermeiden und bestehende Schäden wenigstens nicht grösser werden zu lassen.

Für verantwortliche Personen bedeutet Schadenminderung Spuren verwischen, Verantwortung auf andere schieben, selber von nichts gewusst haben und sich dümmer als dumm stellen, beziehungsweise sich unwissender als unwissend geben!

Für Haftpflicht- und Unfallversicherungen bedeutet Schadenminderung nur noch punktuell überall Löcher zu “stopfen“. Vor ungefähr zwanzig Jahren bedeutete es Politik, Behörden, Justiz und “Konsumentenschützer“ zu überzeugen, dass Hörschäden durch Tierschreckgeräte unbedeutend seien und nichts bewiesen werden könne.

Früher glaubten tatsächlich viele, die bei diesem Verschweigen mitmachten, dass die Hörschäden wirklich unbedeutend seien. Heute wissen einige von ihnen, dass sie mit ihrem Schweigen für ADS/ADHS bei Kindern und für bedeutende Hörschäden in der gesamten Bevölkerung mitverantwortlich geworden sind. Nur einige Beispiele. Der gesamte Rechtsdienst der Behindertenorganisation Procap wurde informiert. Procap informiert nicht ihre Mitglieder. Der gemeinsame Rechtsdienst der Konsumentenzeitschriften Saldo und K-Tipp wurde informiert. K-Tipp und Saldo informieren nicht ihre Leser. Die Redaktionen der Konsumentenzeitschrift Beobachter wurde informiert. Der Beobachter informiert nicht seine Leser. Für den Geschäftsstellenleiter der IV Stelle Bern ist man bei diesen Organisationen “in den besten Händen“. Auch er informiert nicht “sein“ Personal und selbstverständlich auch nicht die anderen IV-Stellen. 

Asperger Autismus und ADHS hängen sehr eng zusammen. Aber erst durch den Unfall mit dem Ultraschallgerät wurde ADHS zu einem wirklichen Problem. Asperger und Kinder haben das gleiche Lernverhalten und die gleiche Ablenkbarkeit. Dr. Kurt Kunz wurde angewiesen, diesen Zusammenhang zu eliminieren. Die Leitung der IV Stelle Bern, die Redaktionen von Beobachter, K-Tipp und Saldo, sowie die Mitarbeiter des Procap Rechtsdienstes beweisen, dass sie die Bevölkerung auch dann nicht informieren wollen, wenn sie unmöglich mehr von unbedeutenden Hörschäden ausgehen dürfen.



www.knalltrauma.ch
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