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Der Unfall

Verletzungen des Gehörs durch Tierschreckgeräte sind alltäglich. Bei der grossen Anzahl von Opfern, welche ohne Dokumentation dastehen, darf man persönliche Dokumente aus einem gut dokumentierten Unfall nicht für sich behalten. Sie gehören der Allgemeinheit. Unzählige Menschen erleiden die genau gleichen Schäden. Viele Kinder die genau gleichen Unfallfolgen.

Dass ich den Unfall bemerkte war Zufall. Ein kurzer Stich im rechten Ohr. Die Töne wurden daneben eigentlich nur leise und auch nicht schmerzhaft empfunden. Trotzdem hatte ich auf beiden Ohren ein Knalltrauma erlitten. Die von Schwindel und Übelkeit begleiteten Kopfschmerzen folgten erst am nächsten Morgen. Später kamen Tinnitus und wegen einem vorher nicht störenden Asperger Syndrom auch noch ADHS hinzu. Der Unfall war am 5. April 2007. Für die Versicherung war es ein gewöhnlicher Routinefall! 

Routinefälle werden manchmal etwas zu sorglos gelöst. Für die Versicherungen hätte es nicht dümmer laufen können. Erst ein Jahr nach dem Unfall prüfte ein Akustikexperte der Unfallversicherung das Gerät auf zwei Frequenzen. Beide Frequenzen entsprachen nicht der Unfallfrequenz vom Stich. Diese Frequenz ging vergessen. Ein HNO-Arzt der Unfallversicherung verneinte eine c5-Senke bei 6 kHz als Beweis für ein akustisches Trauma, da man diese Frequenz nicht genau prüfen könne. Ein anderer Gutachter wollte ADHS als Folge vom Gehörschaden in Kombination mit Asperger Syndrom unwahrscheinlich machen und behauptete deshalb, ich als Software-Ingenieur NDS, mit mehr als zwanzig Jahren Programmiererfahrung, hätte noch nie mit Software gearbeitet. Richter wollten Fehler "ausbügeln" und machten aus dem Grund für die Unfallmeldung (Stich) eine nachträgliche Behauptung! Falls dieser Stich in der SUVA Unfallaufnahme tatsächlich nicht mehr als Grund für die Unfallmeldung zu finden ist, handelt es sich um Urkundenfälschung auf Anraten der Justiz! Einige wenige korrupte Juristen und Gutachter können ein ganzes Rechtssystem genauso ruinieren, wie man mit wenigen Tropfen ganze Brunnen vergiften kann. 

Zeitungsbericht: Marderschreckgerät kann menschliches Gehör schädigen
Wie der Unfall entstand. Beim Marderschreck war eine unhörbare Frequenz eingestellt. Die Einstellung der Frequenz wurde nach unten in den hörbaren Bereich verschoben. Im Einschaltmoment der ersten hörbaren Frequenz gab es einen kurzen stechenden Schmerz (wespenartiger Stich) im rechten Ohr. Dieser Schmerz ist bei Wikipedia als Kann-Symptom vom Knalltrauma festgehalten. Die Unfallfrequenz war weit über 20 kHz. Das Hörvermögen für Musik und Sprache schien nach dem Unfall überhaupt nicht beeinträchtigt.

Lärmtrauma wegen zu grosser Verweildauer
Erwachsene unter Schock reagieren oft falsch. Der Ton war leise und wegen gestörter Schmerzempfindlichkeit (häufige Begleiterscheinung von Aspergersyndrom) auch nicht schmerzhaft. Zuerst wurde deshalb nach dem Stich noch zwei, drei Mal der Testknopf gedrückt. Es gab keinen erneuten Stich. Anschliessend das Gerät noch sehr viele Male über den Bewegungsmelder ausgelöst. Erst dann wieder eine viel höhere, "unhörbare" Frequenz eingestellt.
Es war die Situation, wie sie sonst Kleinkinder erleben. Sie können sich nicht selbstständig aus dem Gefahrenbereich entfernen. Ihre Eltern reagieren nicht, weil sie die Marderschreckgeräte nicht hören.

Kopfschmerzen und Übelkeit
Das Ereignis hatte einen halben Tag verzögert enorme Kopfschmerzen und Übelkeit zur Folge. "Migräne" ist seither ein Dauerproblem.

Wieso Marderschreck, Katzenschreck und Co unbemerkt Tinnitus verursachen
Dass auf dem rechten Ohr ein "stechender Schmerz" verspürt wurde, war Zufall. Kein Zufall war, dass zwei Tage nach dem Knall-/Lärmtrauma gleichzeitig in beiden Ohren Tinnitus entstand. Tinnitus ist ein sehr häufiges Phänomen. Das linke Ohr liefert die Erklärung, wieso nie jemand einen Zusammenhang mit den Ultraschallgeräten herstellt.
Auf dem linken Ohr wurde der Unfall nicht bemerkt. Der Ton war nicht laut, nicht schmerzhaft und hatte eine Frequenz von über 20 kHz. Der Tinnitus entstand erst zwei Tage später durch einen penetrant pfeifenden Fernsehapparat auf einer komplett anderen, viel tieferen Frequenz. Ohne den Stich im rechten Ohr gab es absolut keinen Zusammenhang zwischen dem Marderschreckgerät und dem Tinnitus.

Hörsturz
Das Hörvermögen wurde etwa zwei Wochen nach dem Unfall auf beiden Ohren schlechter als normal. Ein Gefühl wie Watte in den Ohren. Links wurde eine Ohrspülung durchgeführt, bewirkte aber keine Besserung. Rechts gab es absolut keine Verunreinigungen und auch keine Spülung. Das linke Innenohr erhielt zum Unfallzeitpunkt wegen den Verunreinigungen wohl ein paar dB weniger und deshalb gab es dort keinen Stich.

Hyperakusis (Geräuschüberempfindlichkeit)
Normalerweise werden bei Hyperakusis laute Töne als schmerzhaft empfunden. In diesem Fall verstärken laute Geräusche die Intensität des Tinnitus.
Die hohen Frequenzen aus Kindergeschrei sind besonders schlimm und machen aggressiv. Werden die hohen Frequenzen durch einen speziellen Gehörschutz weggefiltert, ist das Gleiche sogar in gesteigert empfundener Lautstärke nicht mehr störend.

Gleichgewichtsstörungen
Das Gleichgewichtsorgan im Gehör ist seit dem Unfall oft gestört. Über die Augen wurde jedoch von Anfang an so gut kompensiert, dass dies gar nie auffiel. Allerdings gab es zwischendurch unerklärliche Stürze zu Fuss, mit dem Fahrrad, dem Tretroller, oder von der Leiter. 

Konzentrationsstörungen und Lernschwierigkeiten (ADHS) nach Gehörunfall
Kinder haben ein anderes Lernverhalten als Erwachsene. Asperger Autisten ein ähnliches Lernverhalten wie Kinder. ADHS ist bei Kindern und Asperger Autisten ein häufiges Problem. Vor dem Unfall waren pro Woche zwölf Stunden berufsbegleitende Informatikausbildung mit theoretisch gleichem Aufwand für Hausaufgaben in einer Vollzeitstelle machbar.
Nach dem Unfall war eine Umschulung in der normalen Arbeitszeit wegen Konzentrationsschwierigkeiten eine Überforderung. Dabei hätten lediglich bisherige Berufskenntnisse und Informatikkenntnisse kombiniert werden müssen. Kein grosser Lernaufwand, keine Hausaufgaben. 

Parallelunfall

Das Marderschreckgerät STOPINTRUS wurde von der Gebäudeversicherung des Kantons Bern empfohlen und subventioniert. Bereits 2008 wurden Konsumentenschutz, BAG, BfU und Suva über die Gefährlichkeit dieses Gerätes informiert. Ein Rückruf für STOPINTRUS erfolgte nie. 
Ein Knalltrauma mit “stechender Schmerz“ durch ein Ultraschallgerät ist bei Kleinkindern zu erwarten, bei Erwachsenen jedoch selten. Trotzdem landete mindestens ein Parallelunfall vom STOPINTRUS beim Schweizerischen Bundesgericht. 

STOPINTRUS Werbeprospekt & Bedienungsanleitung
Urteile des Schweizerischen Bundesgerichts 8C_280/2010 & 8C_317/2010


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