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ADHS

Hat man akzeptiert, dass Schreckgeräte überall Hörschäden verursachen, dann ist die Konsequenz eigentlich "logisch". Ein klitze kleines bisschen weniger gut hören, was andere sagen, erfordert ein klitze kleines bisschen mehr Konzentration, um dennoch gut zu verstehen. Aber es braucht schon ziemlich mehr Konzentration, um das Gehörte auch akzentfrei aussprechen und betonen zu lernen. Konzentration, die dann andernorts fehlt.
 
Hyperaktive (Zappelphilipp) Kinder gab es schon immer. Auch verträumte Kinder gab es schon immer. Neu ist nur, dass sie ohne Medikamente den Schulstoff nicht mehr bewältigen können. Viele für ADS/ADHS verantwortlich gemachten und zum Teil auch nachgewiesenen Faktoren hätten bei einem unbeschädigten Gehör einen viel geringeren Einfluss. Einen Hörschaden sieht man ADS/ADHS Kindern nicht an. Oftmals bestätigt ein Hörtest sogar, dass bei ihnen alles in Ordnung sei. 

Kinder nehmen sehr viele Informationen gleichzeitig auf und beschäftigen sich dann oftmals mit Kleinigkeiten, welche Erwachsene nicht im geringsten interessieren. Sie erlernen sehr schnell eine neue Sprache und können die Wörter auch sehr schnell in der korrekten Betonung aussprechen. Erwachsene wissen, welches Geräusch sie welcher Schallquelle zuordnen müssen. Kleine Kinder wissen es noch nicht. Sie müssen lernen, welche Geräusche welchen Schallquellen zuzuordnen sind. Welche Stimme zu welcher Person gehört. Schon ein leichter Hörschaden in den "unbedeutenden" ultra hohen Frequenzen der Tierschreckgeräte erschwert das lokalisieren von Geräuschen und das erkennen von Stimmen und Sprachnuancen. Dadurch wird das Zuordnen und auch das Auswerten der vielen akustischen Eindrücke schwieriger. Die Kinder können immer noch alles, aber alles wird für sie schwieriger. Das Hören erfordert mehr Konzentration. Die Kinder werden schneller müde und ihre Konzentration für andere Dinge lässt schneller nach. Die Kinder werden durch einen Hörschaden in ihrer Entwicklung gebremst. 

Mit einem Tinnitus wird das noch kritischer. Für Kinder ist ein Tinnitus schnell etwas, das immer da war und von ihnen nicht mehr bewusst wahrgenommen wird. Trotzdem wird der Tinnitus beim Hören immer wieder mitgehört und verursacht eine unlösbare Aufgabe in der Zuordnung einer unbekannten Schallquelle. Das geschieht ungewollt und unbewusst und ist auch vollkommen unsinnig. Trotzdem ermüdet das zusätzlich. Bei Stress nimmt ein Tinnitus an Intensität sogar noch zu. Er lenkt noch mehr ab und einfachste Aufgaben werden komplett falsch gelöst. Das Ergebnis verursacht dann noch mehr Stress und verstärkt den Tinnitus, was dann wiederum noch mehr Ablenkung und zusätzlichen Stress bedeutet. Die "Abwärtsspirale" beginnt.

Vermutete Ursache von ADHS

Wikipedia, Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, Vorkommen, letzter Absatz 
In den letzten 30 Jahren wurden zumeist Erziehungsfehler, Elternproblematik, Vernachlässigung und frühkindliche Traumata als Ursachen von ADHS angenommen und die Störungen grundsätzlich als soziales und pädagogisches Problem angesehen. Heute geht man von einem integrativen Modell als Ursachen der Störung aus. In diesem Modell dienen sowohl die neurobiologischen als auch psychologische Ursachen als Erklärung für die Entstehung der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung.

Der Zusammenhang ist schnell erklärt. In “finanzschwachen“ Wohngegenden stehen die Autos über Nacht auf der Strasse. “Ultraschallgeräte“ sind eine kostengünstige Lösung um Marderschäden zu vermeiden. Die ersten Fälle von auffälligen ADHS Kindern wurden in diesen Wohngegenden festgestellt. Da oftmals beide Elternteile arbeiteten, wurde als Ursache Erziehungsfehler und Vernachlässigung vermutet.
Seit Ultraschall als Katzenschreck in Einfamilienhausquartieren den Rasen sauber hält, erkranken auch hier Kinder an ADHS. In diesen Quartieren besteht kein Zwang, dass beide Elternteile arbeiten müssen. Das Modell “Vernachlässigung“ funktioniert hier nicht. Seither kann ADHS auch eine neurobiologische Ursache haben.

Zusammenhang sozialer Status und ADHS

Bei einer Gehörprüfung wird nur bis zu der Frequenz 8 kHz getestet. Es kann keine Aussage darüber gemacht werden, ob ein Hörverlust in diesem Bereich durch Gehörschäden auf wenigen ultra hohen Frequenzen begleitet wird, oder ob Ausfälle über ganze Frequenzbereiche vorhanden sind. Dies ist jedoch entscheidend. Je mehr Haarzellen beschädigt sind, desto mehr Fehlinformationen liefert das Innenohr. Bisher waren Kinder in Einfamilienhausquartieren weniger geschädigt. Es gab nur wenig Geräte und wenig Frequenzen. Das belegen auch die Ergebnisse von Prof. Dr. Eckhard Hoffmann im Projekt Schnecke:
Es zeigt sich ein deutlicher Zusammenhang zwischen sozialen Faktoren und den erreichten Schulnoten.
Der Effekt von Hörverlusten auf die Schulleistungen lässt sich jedoch unabhängig von der sozialen Gruppenzugehörigkeit nachweisen. 

Früher galt: Viele Autos ergaben viele verschieden Frequenzen. Bei Geräten mit automatischem Frequenzwechsel (Gewöhnungseffekt) kann ein Gerät den gleichen Schaden anrichten wie früher hundert Autos. Der soziale Status wird in Zukunft weniger ins Gewicht fallen!

Gehörschaden, ADHS und Asperger Autismus

Wird Erwachsenen das Gehör für Ultraschallgeräte zerstört, wird das oft gar nicht bemerkt. Die Gehörsverletzung hat keinen Einfluss auf Musik- und Sprachverständnis. Bei Kindern hat der Hörschaden jedoch Konzentrationsprobleme zur Folge. Die Pharmaindustrie hilft gerne mit Ritalin oder Concerta weiter. 

Um den Zusammenhang zwischen Hörschaden und Konzentrationsschwierigkeiten bei den Kindern zu beweisen, müssten die Hörtests auf ultra hohe Frequenzen ausgedehnt werden. Anschliessend müsste man gezielt Kindern ohne Hörschaden mit Hochfrequenztönen Gehörschäden zufügen. Da Kinder "Entwicklungssprünge" machen, müsste man für diese Versuche eineiige Zwillinge verwenden. Kindern für Versuchszwecke irreversible Gesundheitsschäden zufügen, würde aus ethnischen Gründen wohl kaum bewilligt ... 

Allerdings unternehmen Politiker, Behörden, Justiz, Medien und Schulen nichts dagegen, dass die Geräte für den Sandkasten empfohlen werden und Kleinkinder genau diese Gehörsverletzungen erleiden.

Asperger Autisten nehmen wie Kinder "ungefiltert" sehr viele Informationen gleichzeitig auf. Wie Kinder müssen sie die vielen Informationen auswerten und einordnen. Wie bei Kindern wird diese Informationsverarbeitung durch einen Hörschaden erschwert und wird anstrengender. Ein Tinnitus ermüdet zusätzlich. "Normale" Erwachsene haben immer wieder Ruhepausen. Asperger können nicht anders, als aufmerksam und konzentriert sein. Das ist anstrengend und im Vergleich zu anderen Erwachsenen leiden Asperger Autisten dafür überzufällig oft an ADHS. Das Aspergersyndrom, ADHS und ADS sind genetisch sehr eng verwandt.
Gehörschaden Vorher- Nachher- Vergleiche bei Kindern sind nicht möglich. Bei erwachsenen Aspergern hingegen schon. Stellvertretend für alle Kinder mit ADHS deshalb der Vorher- Nachher- Vergleich von siebenundvierzig Jahren Asperger Syndrom ohne Gehörschaden und anschliessend Asperger Syndrom mit Hörschaden und Tinnitus nach einem nicht wirklich geplanten Selbstversuch ...

VORHER:
Asperger haben oft ihr "Spezialgebiet" in der Informatik und sind dabei sehr erfolgreich. Seit 1984 wurde mit EWSD Telefonzentralen (Rechnern) von Siemens gearbeitet. Ab 1993 zusätzlich auch mit den S12 Telefonzentralen von Alcatel. Von 2002 bis 2004 neben einer 100% Tätigkeit in der Freizeit das Nachdiplomstudium SW-Engineering besucht. Bis 2007 Highlevel Support auf EWSD Telefonzentralen geleistet. Alles ging problemlos.

NACHHER:
Im Jahr 2009 war alles anders. Ein handelsübliches Marderschreckgerät hatte im April 2007 einen Hörschaden in den ultra hohen Frequenzen verursacht. Die Folge davon ein Tinnitus. Ein Tinnitus ist ein ständiger akustischer Reiz. Reizüberflutungen (Lärm, flackerndes Licht usw.) führen bei Aspergern zu schneller Ermüdung. Anstatt Highlevel Support auf EWSD, durfte nur noch EWSD Ersatzmaterial auf Testanlagen geprüft werden. Die Leistung war ungenügend. EWSD Arbeiten und das Autofahren wurden wegen Konzentrationsschwierigkeiten und plötzlich auftretender Müdigkeit vom Arbeitgeber untersagt.


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