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Gewöhnungseffekt

Kinder halten sich die Ohren zu oder beginnen zu weinen. Tiere rennen in Panik davon. Erwachsene hören nichts. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch Kinder und Tiere die Geräte nicht mehr hören. Alle Tierschreckgeräte werden mit der Zeit wirkungslos. Die für diesen Hörverlust mitverantwortlichen Personen nennen das "Gewöhnungseffekt". Dass sich derart schädliche und erst noch nutzlose Geräte im Markt behaupten könnten, hielten im Jahre 1990 leitende Angestellte von Versicherungen und Behörden noch für unwahrscheinlich! Sie glaubten, die Geräte würden vom Markt verschwinden. Kaum zu glauben, dass leitende Angestellte von Tierschutzorganisationen mit Medienpräsenz nie über die Ursache des Gewöhnungseffekts informiert wurden und deshalb ihre Mitglieder nie über die Gefahr informieren konnten. 

Schutzmechanismen

Schmiede, Glöckner und später auch Instruktoren bei Schiessübungen. Alles Berufe, die mit der Zeit zu Schwerhörigkeit führten. Niemand käme auf die Idee, den Berufslärm für unschädlich zu erklären. Obwohl in den ersten paar Monaten in diesen Berufen keine, oder zumindest keine gravierenden Schäden festgestellt wurden. Selbst mehrmalige Überlastungen führen meistens zu kaum feststellbaren Schäden. Das Gehör hat Schutzmechanismen. Beim Annähern an eine laute Schallquelle schützt zum Beispiel der Stapediusreflex
Der Stapediusreflex setzt bei Schallpegeln von 70 bis 95 dB ein (Stapediusreflexschwelle) und ist etwa 50 ms nach Einsatz des Schalls wirksam. 

50 ms (0,05 Sekunden) ist nicht lang, aber für Tierschreckgeräte trotzdem viel zu langsam. Bis der Stapediusreflex bei überraschend einschaltenden Tierschreckgeräten wirkt, werden die Flimmerhärchen z.B. bei der Frequenz 20 kHz bereits 1'000x mit der vollen Schalleistung Hin und Her beschleunigt. Trotzdem scheint nichts zu passieren! Selbst bei einer massiven Beschädigung mit Ausfall von 50 % (!) der Haarzellen im Bereich der ultra hohen Frequenzen und folglich nur noch halber Schallenergieaufnahme im Innenohr, entsteht ein kaum bemerkbarer Hörverlust von erst 3 dB. Kein Schaden bemerkt ist nicht das Gleiche wie kein Schaden entstanden. Noch gefährlicher wird es, wenn ein Tierschreck überhaupt nicht mehr gehört wird. Der Stapedius reagiert dann nicht mehr und der Schall dringt während der ganzen Zeit ungedämpft ins Innenohr. Es droht eine c5-Senke

Zerstörung des Gehörs

Jahrelang empfahl der ADAC Marderschreckgeräte müssten mindestens 100 dB haben. Diese Lautstärke ist rechnerisch für 0,1 Sekunden pro Tag erlaubt. Die meisten Geräte senden jedoch pro Auslösung sekundenlang, andere haben Dauerbetrieb. Kein Gehör übersteht das unbeschadet. Zudem sind 100 dB bei den ultra hohen Frequenzen im Bereich der Schmerzgrenze.

Bei Wikipedia unter Schalldruckpegel gefunden: Ist das Gehör Schalldrücken im Bereich der Schmerzschwelle ausgesetzt, sind bleibende Hörschäden selbst bei nur kurzer Einwirkzeit zu erwarten.
Bei Prof. Dr. Friedrich Pfander ("Das Knalltrauma", Seite 90 Mitte):
Ein Verlust aller Haarzellen in einem Abschnitt der Basalwindung führt zur völligen Taubheit für die betroffenen Frequenzen.

Die Ultraschallgeräte können bis 50 dB, das entspricht 100’000x über der Schmerzgrenze liegen! Kein Gehör, egal ob von Mensch oder Tier, übersteht das unbeschadet. Nach kurzer Zeit führt das zum Verlust aller Haarzellen und zur völligen Taubheit für die eingestellte Frequenz. Der Ton wird nicht mehr gehört und schmerzt auch nicht mehr ...

Automatischer Frequenzwechsel 

Dass Geräte mit stets gleich eingestellter Frequenz schnell wirkungslos werden, bemerkten auch die Hersteller. Der automatische Frequenzwechsel wurde eingeführt und entsprechend beworben. So zum Beispiel früher beim ADAC:
„Ultraschallgeräte verjagen Marder mit Tönen von ständig wechselnder Frequenz. Billig-Produkte verzichten auf die Frequenzwechsel und bieten nur reduzierte bis gar keine Wirkung."

Der ADAC hat mittlerweile die Gefahr von Verantwortlichkeitsklagen erkannt, beziehungsweise Forscher gefunden, welche die Geräte nicht mehr empfehlen
„Forscher sind jedoch inzwischen der Ansicht, dass UItraschall-Geräte keinen Schutz vor den Tieren bieten."

Kfz-Carpoint*, Auto Ortner* und viele andere empfehlen auch heute noch den Frequenzwechsel ...;
Geräte mit automatischem Frequenzwechsel bleiben länger wirksam. Sie zerstören jedoch das Gehör nicht nur schmerzhaft auf einer Stelle, sondern zerstören über den ganzen Bereich. Bei Mensch und Tier. Wie z.B. das Gerät Exiter, das „den Ton immer wieder verändert damit sich bei den Tieren kein Gewöhnungseffekt einstellt." 
Als ob Tiere derart musikalisch wären, dass sie sich bei schmerzhaften Tönen merken würden, bei welchen Tönen bisher nichts passiert sei ...

* Kfz-Carpoint und Auto Ortner sind Opfer wie alle andern auch. Sie wurden nie über eine Gefahr informiert und haben die Geräte im Guten Glauben installiert. Dabei haben ihre Mechaniker bestimmt Gehörschäden erlitten. Hörprobleme sind bei Automechanikern eine Berufskrankheit!  

Unschädlich für Erwachsene ...

Wenn man nichts hört passiert nichts. Ein Irrtum! Selbst wenn Erwachsene die ultra hohen Töne nicht mehr hören können, wird auch bei ihnen das Gehör auf viel tieferen Frequenzen geschädigt. Bei der Gehörprüfung wird zwar nur bis zu der Frequenz 8 kHz geprüft, dabei wird aber oft eine c5-Senke festgestellt. Auch bei Leuten die eigentlich nie zu laut Musik hören.

 


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